Donald Trump würde jetzt wieder sagen: Die Erderwärmung gibt es gar nicht. In Oymyakon, dem kältesten bewohnten Dorf der Welt, wurde ein neuer Temperaturrekord aufgestellt. 

In der sibirischen Einöde fiel das Thermometer auf -62 Grad, bislang lag der Minusrekord bei -59. 

Manche älteren Einwohner behaupten auch, 1933 wäre die Temperatur auch schon mal auf -67 Grad gefallen. (Sibirian Times/Telegraph)

So oder so wissen wir ja: Die globale Erwärmung begünstigt sogar plötzliche Wintereinbrüche (Deutschlandfunk). In Oymyakon und im ganzen Norden Russlands ist man aber an diese extremen Temperaturen gewöhnt – und zugleich immer noch fasziniert von ihnen. 

Auf ihren Social-Media-Plattformen posteten Touristen und Einwohner eisig schöne Bilder – zum Beispiel von gefrorenen Wimpern. Hier ein Bild aus Jakutsk:
In dem Ort Oymyakon mit 50 Bewohnern lichten sich gerne einige Besucher mit dem Thermometer ab:  

Das Dorf liegt 750 Meter über dem Meeresspiegel und tief im Norden Russlands. Im Winter ist es hier drei Stunden hell, im Sommer bis zu 21 Stunden. Der kälteste Ort der Welt befindet sich aber noch in der Antarktis. -94,7 Grad hatte ein Satellit der NASA dort 2013 gemessen. 

Auch dieses Video von Touristen aus China soll angeblich bei der Eiseskälte aufgenommen worden sein:
Und so sieht es dort aus, wenn Neujahr gefeiert wird:
(Bild: imago/ITAR-TASS)

Korrektur: Das Bild der Frau mit den gefrorenen Wimpern wurde vermutlich nicht in Oymyakon aufgenommen.


Gerechtigkeit

West trifft Ost zum Schüleraustausch. Gute Idee?

Auch 27 Jahre nach der deutschen Einheit wüssten Schüler in Ost und West zu wenig von einander, sagt der Thüringer Bildungsminister und neue Präsident der Kultusministerkonferenz, Helmut Holter. 

Deshalb fordert Holter ein Austauschprogramm zwischen Schulen in Ost- und Westdeutschland. Da es noch zu viele Unterschiede zwischen Ost und West gebe, sollen sich die Schüler besser kennenlernen.

Statt zum Austausch nach Frankreich oder England soll es also eher nach Bielefeld und Bitterfeld gehen.