Bild: dpa/Carsten Rehder
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Weil sie mit ihrem "Assistenz-Eichhörnchen" von Orlando nach Cleveland reisen wollte, wurde eine Frau in den USA aus dem Flugzeug geworfen und sorgte so für eine Flugverspätung und ganz viel Unmut.

Was ist passiert?

Tiere dürfen in den USA mitreisen, wenn sie ihren Besitzerinnen und Besitzern körperlich oder emotional helfen. "Emotional support animal" nennen sich solche Tiere.

Es gibt jedoch unterschiedliche Vorgaben der Airlines, welche Tiere mit an Bord dürfen und welche nicht (CNBC). Wie ein Airline-Sprecher mitteilte, soll die Passagierin bei ihrer Reservierung angegeben haben, in Begleitung eines Tieres reisen zu wollen – dass es sich dabei aber um ein Eichhörnchen handelt, vergaß sie zu erwähnen. Blöd: Nagetiere erlaubt die Airline nicht an Bord ihrer Flüge. (Washington Post

Die Frau sah allerdings nicht ein, ohne ihr Eichhörnchen zu fliegen. Das Flugzeug mit ihrem Eichhörnchen verlassen wollte sie offenbar auch nicht. Also musste die Polizei anrücken, um sie aus dem Flugzeug zu eskortieren. (WFTV)

Auf Twitter meldete sich eine frustrierte Mitreisende zu Wort.

"Ich möchte nur jeden wissen lassen, dass alle Passagiere das Flugzeug verlassen mussten, weil eine Frau mit einem EICHHÖRNCHEN REISEN wollte", schreibt sie zu dem Video, das die sichtlich verärgerte Passagiere beim Warten zeigt.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein "Assistenztier" für Ärger sorgt.

Erst im Januar wollte eine New Yorker Fotografin mit ihrem "Assistenz-Pfau" von New Jersey nach Los Angeles reisen. Für ihn kaufte sie sogar ein eigenes Ticket, mitfliegen durfte er aber nicht, weil er auch gegen die Richtlinien der Airline verstößt. (WHYY)



Grün

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