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Im Juni vergangenen Jahres erschoss ein Attentäter dort 49 Menschen und verletzte viele weitere, jetzt soll im Schwulenclub Pulse in Orlando eine Gedenkstätte mit einem Museum errichtet werden. (Zeit Online)

Ihr Club sei bereits "heiliger Boden" und solle nun ein "Ort der Heilung" werden, sagte Club-Besitzerin Barbara Poma laut Medienberichten. Sie hofft dabei auf Unterstützung von Angehörigen der Opfer und Überlebenden sowie von Polizisten, Feuerwehrleuten und Rettungssanitätern, die den Opfern geholfen hatten.

Was war passiert?

Im Juni 2016 hatte der 29-jährige Omar Mateen in dem Nachtclub Dutzende Menschen getötet. Zunächst hatte er Geiseln genommen; dabei berief er sich auf den IS und schwor Anführer Abu Bakr al-Bagdadi die Treue. Später erschoss ihn die Polizei.

Offenbar hatte sich Mateen durch dschihadistische Propaganda im Internet radikalisiert. 

Der LGBT-Club ist seit dem Attentat geschlossen. 

Vor dem Gebäude werden immer wieder Kerzen angezündet und Blumen für die Opfer niedergelegt. Zunächst sollte der Club verkauft werden. Das nun geplante Museum soll von der Stiftung OnePULSE betrieben werden, die Clubbesitzerin Poma kurz nach dem Anschlag gegründet hat. 


Today

Was wir über den Hackerangriff auf Macron wissen
Und was nicht
Was ist passiert?

Die Bewegung "En Marche!" des französischen Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron hat in der Nacht zum Samstag gemeldet, Opfer eines Hackerangriffs geworden zu sein. Es handele sich um eine "massive und koordinierte" Aktion, heißt es in einer Pressemitteilung, die auf der Website von "En Marche!" veröffentlicht wurde. Am Freitagabend seien interne Informationen in den sozialen Netzwerken verbreitet worden, darunter E-Mails, Buchführungsdokumente und Verträge

Die Dateien seien schon vor einigen Wochen erbeutet worden, indem private und berufliche E-Mail-Postfächer von Verantwortlichen der Bewegung gehackt worden seien, heißt es weiter. Neben authentischen Dokumenten würden auch zahlreiche Fälschungen verbreitet; Ziel sei es, Zweifel und Desinformation zu säen und der Bewegung zu schaden. Es handele sich um "einen Versuch, die französische Präsidentschaftswahl zu destabilisieren".

Es gibt auch schon einen Hashtag: #MacronLeaks.