Es gibt Tage, an denen läuft einfach gar nichts rund. Kleine Missgeschicke, große Krisen – alles kommt zusammen. Doch zum Glück sind da immer Menschen, die einen aufbauen, mit Ratschlägen helfen, einem einfach das Gefühl geben, nicht allein zu sein. 

Auch eine 21-jährige Studentin aus Österreich hatte am Dienstag großes Pech, als sie in den Laderaum eines Fernbusses eingeschlossen wurde und dort während einer rund 60 Kilometer langen Fahrt verharren musste. Die Polizei in Kärnten bestätigte bento den Vorfall. 

Wer der Frau in dieser misslichen Situation zur Seite stand: die Jodel-Community.

Wie kam es dazu?

Alles begann in Klagenfurt im österreichischen Bundesland Kärnten, als die Frau aus Graz ihren Koffer in den Gepäckraum des Busses schob und sicher verstauen wollte. "Es handelt sich um eine richtige Tür und einen Einstieg, man muss sich gar nicht groß bücken", erklärt Mario Nemetz, Pressesprecher der Landespolizeidirektion Kärnten. "Der Fahrer hat die Tür dann vom Steuer aus verschlossen."

Der Busfahrer sei mit dem blinden Passagier einfach losgefahren, niemand habe das Missgeschick bemerkt – trotz Klopfens. (Hannoversche Allgemeine/ ORF/ Kleine Zeitung)

Etwa eine Stunde dauert die Fahrt von Klagenfurt bis nach Wolfsberg – dem nächsten Halt des Fernbusses. Eine Stunde, die sich lang anfühlt, wenn man sie in einem Kofferraum verbringen muss. Was tat die 21-Jährige also? Sie teilte ihr Schicksal erst einmal mit der Jodel-Community:

Zum Beweis gab es auch ein Foto dazu:

Erst zweifeln noch einige an der verrückten Situation, doch dann folgen erste Mitleidsbekundungen und vor allem viele lustige Reaktionen: "Sei froh, hast jetzt a eigenes Abteil", "#schwarzfahrer" oder "Eigentlich sollt i echt lernen aber das is 100 mal besser". Hilfe gibt es natürlich auch: Jemand bietet an, für sie bei der Hotline anzurufen. Ein anderer macht Mut, dass der nächste Halt in einer Stunde folgt. 

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Und dann kommt der sinnvollste Hinweis von allen: "Ruf die Polizei an!"

Doch auch die kann nicht viel tun, beim Verkehrsunternehmen hat niemand die Nummer vom Busfahrer. Die Studentin solle einfach im Frachtraum bis zum nächsten Halt warten, wenn sie Atemnot bekomme, solle sie sich noch mal melden. 

Doch es geht alles gut, am Ende warten Jodel-Nutzer und örtliche Polizei gemeinsam in Wolfsberg auf die 21-Jährige. Kurz vorm Ausstieg schreibt sie noch, wie unangenehm ihr alles sei, doch dann folgt das Happy End: Die Studentin ist frei. 

Und kann sich auf einen ganz normalen Platz – im Bus – setzen.
Was weder Jodel noch die Frau wusste: 

Im Laderaum befindet sich eine Durchreiche zum Passagierraum, die nur mit einer Rollo abgetrennt ist – und sich von beiden Seiten öffnen lässt.

Auch andere haben im Flixbus so ihre Probleme:


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Wer ist das nochmal?
Erkennst du diese deutschen Promis?

Promi sein, das kann heute gefühlt jeder – nicht umsonst ist man die erste Folge des Dschungelcamps vor allem damit beschäftigt, die Stars zu googeln, die da rausgeholt werden sollen. 

Dabei reicht es auch bei echten Stars und Größen ihrer Branche oft schon, sie aus dem vertrauten Kontext zu nehmen, und zack, man weiß nur noch, dass einem dieses Gesicht irgendwie merkwürdig bekannt vorkommt. 

Also: Wer ist noch gleich die Frau in der grünen Jacke – Politikerin oder Schauspielerin? Und woher kennst du den Typen mit dem Schwiegersohn-Gesicht – aus Filmen oder wegen seiner Musik?