Der Grund ist dramatisch.

Ein schwules Schwanenpaar muss innerhalb Österreichs umziehen. Weil sie sich schlecht benommen haben.

Das Paar lebte in einem Alpensee im steirischen Teil des Salzkammerguts. Dort soll es aber mehrere Badende attackiert haben – einige musste sogar ins Krankenhaus eingeliefert werden, so schlimm waren die Verletzungen. Nun geht es für die Schwäne in eine Teichanlage in Tirol. (queer.de)

Das Paar hatte einen guten Grund, warum es sich so aggressiv verhalten hat: 

Es "brütete" auf seinem Nest. Das war aber nicht mit Eiern gefüllt, sondern bestand aus einem bunten Plastikbecher.

Die Schwäne wurden von einem Tierretter eingefangen und abtransportiert. Der sagte, dass die Schwäne in einer Beziehung leben. Aber:

"Einer der beiden wird vom anderen aber stark unterdrückt. Ich könnte mir vorstellen, dass die Aggressionen auch daher rühren."

Schwäne haben allerdings auch einen starken Beschützerinstinkt. Sobald Menschen zu nahe ans Nest kommen, werden sie wütend. 

Das ist im Falle der verletzten Badenden wohl passiert. Eine Person hatte eine zehn Zentimeter lange Fleischwunde. Ein Schwan soll sogar versucht haben, einen Schwimmer unter Wasser zu drücken.

Homosexualität unter Tieren ist übrigens nichts Besonderes. 

Etwa 1500 Tierarten paaren sich auch mit gleichgeschlechtlichen Partnern (Deutsche Welle). Egal ob Fische, Säugetiere oder Vögel. Dabei geht es dann nicht um Fortpflanzung, wäre ja auch sinnfrei. Manchmal macht es einfach Spaß oder festigt soziale Bindungen. Sex kann auch Streit schlichten. Die meisten Tiere sind übrigens nicht ausschließlich homosexuell. Eher bisexuell.


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