Bild: dpa/Evan Vucci

Obama appelliert an die Gemeinschaft

In seiner siebten und letzten Rede zur Lage der Nation hat US-Präsident Barack Obama dazu aufgerufen, den Politikbetrieb in Ordnung zu bringen. Die USA seien das mächtigste Land der Welt, vielen gehe es gut, meinte Obama in der "State of the Union" (hier zum Nachlesen). Aber eine gemeinsame Zukunft sei nur gesichert, wenn die Amerikaner zusammenarbeiteten: "Democracy grinds to a halt without a willingness to compromise." (Tagesschau)

Türkischer Geheimdienst hatte vor Anschlag gewarnt

Der türkische Geheimdienst MIT soll offenbar mit Anschlägen des "Islamischen Staates" gegen Touristen, diplomatische Vertretungen und Büros internationaler Organisationen gerechnet haben. Bereits Mitte Dezember habe er die türkische Regierung gewarnt, berichtet die Tageszeitung "Hürriyet". Ein hochrangiger Polizist bestätigte dies gegenüber SPIEGEL ONLINE. Am Dienstag waren bei einer Explosion mitten in Istanbul zehn Menschen getötet und 15 weitere verletzt worden. Unter den Toten befinden sich acht Deutsche. (bento)

Mumbai will No-Selfie-Zone am Meer

Die indische Stadt Mumbai denkt über Selfie-Verbotszonen nach. Das teilte die lokale Polizei am Dienstag mit. Insgesamt 16 Orte seien entlang der Küste der Hafenstadt definiert worden. Immer wieder kommt es zu tragischen Unfällen: Zuletzt fielen am Wochenende drei Jugendliche beim Versuch, ein Selfie zu schießen, ins Meer. Ein herbeieilender Helfer ertrank, ein Mädchen wird vermisst. (Al-Jazeera)

"Homeland" dreht in NYC

Bye bye Berlin: Die sechste Staffel von "Homeland" wird in New York spielen, wie der Sender bekannt gab. Neben der deutschen Hauptstadt war bereits in Virginia und Cape Town, Südafrika gedreht worden. (Entertainment Weekly)

Inhaftierter Ägypter hofft auf neuen Prozess

Ägypten steht kurz vor dem fünften Jahrestag seiner Revolution vom 25. Januar – und im Land wachsen die Spannungen. Das Regime nimmt willkürlich Demonstranten und Menschenrechtler fest, darunter der in Deutschland arbeitende Chirurg Ahmed Said. Ihm drohen zwei Jahre Haft im Folterknast. Am Mittwoch soll ein Berufungsprozess beginnen, seine deutsche Verlobte erzählt Ahmeds Geschichte auf bento.

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