Bild: dpa/Rainer Jensen
Er wollte zum Thema "Unsere Polizei" recherchieren.

Klar, es gibt Kriegsberichterstattung, es gibt Pegida-Umzüge und es gibt – zumindest beim "Daily Planet" – hin und wieder Superschurken, die von Superman besiegt werden müssen. Aber für gewöhnlich ist das Leben als Journalist wenig gefährlich. Zumindest in Bremerhaven. Ein Reporter der "Nordsee-Zeitung" machte nun bei einer Recherche eine andere Erfahrung: Bei einem Termin bei der Bremerhavener Polizei wurde ihm in den Oberschenkel geschossen.

Nach Angaben seiner Redaktion war der Kollege dort, um eine neue Dienstwaffe der Polizei für die lokale Serie "Unsere Polizei" vorzustellen. Ein Polizist wollte die Waffe vorführen, dann löste sich ein Schuss.

Der Journalist wurde vor Ort notversorgt und dann ins Krankenhaus gebracht. Laut der "Nordsee-Zeitung" schwebt er nicht in Lebensgefahr. Die Polizei bedauerte den Schuss als "ausgesprochen bedauerlichen Unglücksfall". Intern soll nun untersucht werden, wie sich der Schuss lösen konnte, sagte Polizeichef Harry Götze. Eigentlich gebe es strenge Sicherheitsvorkehrungen.

Bei einem Pressetermin mit der Polizei ist heute Morgen ein Redakteur der Nordsee-Zeitung angeschossen worden. In...

Posted by Nordsee-Zeitung on Dienstag, 23. Februar 2016

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