In Nordkorea hat es in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein Erdbeben gegeben. Das haben Messstationen in anderen Ländern registriert. Das Regime in Nordkorea behauptet, eine Wasserstoffbombe getestet zu haben.

Nordkorea behauptet, es handele sich um eine Bombe, die auf eine Interkontinentalrakete montiert werden kann. Mit einer solchen Rakete könnte Nordkorea die USA erreichen. Das Land arbeitet an solchen Raketen, wie zuverlässig sie sind und wie weit sie tatsächlich reichen, ist unklar. 

Auch ob wirklich eine Wasserstoffbombe gezündet wurde, ist bisher unklar.

Der Ort des Erdbebens liegt bei einem Atomtest-Gelände, auf dem im September eine Atombombe getestet wurde. Auch das Erdbeben passt dazu – und es war deutlich stärker, was eine Wasserstoffbombe auch sein müsste. (Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty)

Internationale Experten versuchen nun, radioaktive Partikel in der Atmosphäre nachzuweisen, die einen erfolgreichen Test bestätigen würden. Solche Isotope müssten in den kommenden 1-2 Tagen in Japan nachweisbar sein. Außerdem sind Flugzeuge mit Messinstrumenten unterwegs, unter anderem aus Japan.

Andererseits behauptet Nordkorea, es sei bei dem angeblichen Test keine Radioaktivität freigesetzt worden. So ließe sich die Behauptung aber nur schwer überprüfen.

Die Tests werden üblicherweise in Tunnelsystemen durchgeführt. Eine mögliche andere Erklärung wäre eine sehr, sehr starke herkömmliche Explosion.

Bei einer Wasserstoffbombe werden Wasserstoffatome miteinander verschmolzen. Die dazu benötigte hohe Energie wird durch eine Atombombe erzeugt. Die Energie, die schließlich freigesetzt wird, ist dann deutlich höher.

Erstmals hatte Nordkorea im Januar 2016 behauptet, eine solche Waffe getestet zu haben. Damals waren Experten skeptisch, weil so eine Waffe schwer herzustellen und beherrschen ist.

Welche Länder haben sonst noch Atomwaffen? 


Musik

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