Bild: Getty Images / Mark Wilson

Seit Donald Trump gewählt wurde, gibt es Proteste gegen ihn – und auf diesen Demonstrationen rufen viele Menschen immer denselben Spruch:

"No Trump! No KKK! No fascist USA!"
Woher stammt der Spruch?

Erst zwei Silben, dann vier, schließlich sechs: super eingängig, einfach mitzusingen, demotauglich. Der Spruch ist eine leichte Variation von "No war, no KKK, no fascist USA", das seit Jahren auf Demonstrationen gerufen wird.

Ursprünglich stammt die Zeile von der Hardcore-Punkband MDC, die sich in den achtziger Jahren in Texas mit Neonazis anlegte. "Born to Die" heißt das Lied, in dem der Sänger Dave Dictor "No war, no KKK, no fascist USA" schreit. (Rolling Stone) Übersetzt: "Kein Krieg, kein Ku-Klux-Klan, keine faschistischen USA".

Der Song erschien 1982, zwei Jahre später, auf dem ersten Album der Band, "Millions of Dead Cops". MDC gibt es immer noch, in neuer Besetzung aber noch mit Dave Dictor. "Born to Die" spielen sie immer noch, in letzter Zeit in der Variation mit "Trump" statt "war".

Warum ist der Spruch so populär?
  • Green Day: "No Trump! No KKK! No fascist USA!" hört man nicht nur live auf den Demonstrationen, sondern auch in Videos davon auf Facebook und Twitter. Für noch mehr Verbreitung hat eine andere Punkband gesorgt: Green Day bei einem Auftritt bei den American Music Awards im November. Die Band spielte "Bang Bang", mittendrin fing Sänger Billie Joe Armstrong an, den Spruch zu rufen. Mehr als acht Millionen Menschen sahen die Fernsehübertragung.
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  • Jeff Sessions: Für noch mehr Verbreitung sorgten dann Demonstranten am 10. Januar. Sie störten eine Anhörung im Senat, bei der sich der von Donald Trump vorgeschlagene Justizminister vorstellte. Jeff Sessions, aktuell einer beiden Senatoren aus Alabama, ist erzkonservativ und höchst umstritten (NPR). Als er 1986 Bundesrichter werden wollte, wurden ihm rassistische Äußerungen vorgeworfen. Deswegen unterbrachen Aktivisten kurzzeitig seine Anhörung, riefen den Spruch und wurden schnell abgeführt.

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