Wie das Netz auf den Anschlag reagiert

Am späten Donnerstagabend ist im französischen Küstenort Nizza ein Lastwagen in eine feiernde Menschenmenge gefahren. Mindestens 80 Menschen starben, viele wurden verletzt. Der Täter wurde kurz nach der Tat von Polizisten erschossen.

Ein terroristischer Hintergrund wird von der Polizei vermutet, Terrororganisationen wie der Islamische Staat haben sich aber bisher nicht dazu bekannt.

Nizza: Was bisher bekannt ist

Unter dem Hashtag #PorteOuvertesNice boten Anwohner den betroffenen Menschen in der Umgebung einen sicheren Schlafplatz. Der Hashtag wurde auch schon nach den Anschlägen in Paris und Brüssel benutzt. Auch Taxen fuhren gratis, um Betroffene vom Anschlagsort wegzubringen.

Französische Krankenhäuser riefen unter #DonDuSang zu Blutspenden auf, wie auch bei den Anschlägen von Paris im vergangenen November:
Die wichtigsten Hashtags für Infos zur Tat sind #Nice (der französische Name Nizzas) und #Nice06. Unter #PrayForNice sprechen Menschen den Opfern und ihren Angehörigen ihr Mitgefühl aus.
Frankreichs Präsident Hollande sagte: "Frankreich ist bekümmert und traurig. Aber wir sind stark."
Auch viele Politiker erklärten ihr Mitgefühl. Sogar Donald Trump verzichtete auf die eigentlich geplante Vorstellung seines gewünschten Vizepräsidenten.

Die französische Polizei hatte dazu aufgerufen, zum Schutz der Opfer und ihrer Familie keine Aufnahmen der Tat ins Netz zu stellen – trotzdem tauchten dramatische Videos auf. Der Journalist Richard Gutjahr war zufällig vor Ort, filmte von einem Balkon und stellte das Material der Tagesschau zur Verfügung.

Auf Instagram und anderen Netzwerken finden sich, zum Teil sehr explizite, Videos vom Tatort. (Die wir hier aber nicht verbreiten)

Am Ende bleibt die traurige Erkenntnis, dass die Verschärfung der Sicherheitsvorkehrungen, die Einschränkung der Privatsphäre und das Ausrufen des Ausnahmezustands nicht geholfen haben, eine erneute Schreckenstat zu verhindern.


Grün

Dieses Restaurant verwandelt Bioabfall in Gourmet-Happen

Leichte Dellen, etwas krumm und nicht mehr richtig knackig: Für diese Salatgurke wollte im Biomarkt niemand mehr bezahlen, deswegen liegt sie bei Daniel Roick, 27, auf dem Schneidebrett. Früher hat er in einem Sterne-Restaurant gearbeitet, jetzt steht er in der Küche des Berliner Szene-Bezirks Neukölln und kocht mit geretteten Lebensmitteln.