Er ist nicht "traditionell amerikanisch"

Donald Trump hatte es schwer, irgendeinen Superstar zu finden, der bei seiner Amtseinführung auftreten wollte. Elton John sagte Nein. Auch Moby, Kiss und viele andere – sie alle wollten wohl nicht als Befürworter dieses unberechenbaren Präsidenten gelten.

Aber wieso tritt am Freitag Kanye West nicht auf?

Trump und er scheinen schließlich gut miteinander zu können. Der zukünftige Präsident sagte kürzlich noch über Kanye, er sei ein langjähriger Freund. Kanye wiederum erklärte bei einem Live-Konzert, dass er Trump gewählt hätte, wenn er überhaupt zur Wahl gegangen wäre.

Hier trafen sich die beiden im Trump Tower

Tom Barrack, der die Amtseinführung organisiert, äußerte sich nun zu Kanye: "Er ist toll, er sieht sich selbst als einen Freund des designierten Präsidenten, aber das wäre einfach nicht der richtige Rahmen gewesen", sagte er CNN.

Nicht der richtige Rahmen? Was soll das heißen?

Barracks Erklärung:

"Der Rahmen, den wir für das Unterhaltungsprogramm gesetzt haben, ist erfüllt – und es ist perfekt. Es wird typisch und traditionell amerikanisch werden, Kanye ist zwar ein toller Typ, aber wir haben ihn trotzdem nicht gebeten, aufzutreten."

Dass Rap-Musik eines schwarzen Sängers aus Chicago wohl das perfekte Beispiel für "typisch amerikanisch" ist, scheinen Trump und sein Team wohl nicht verstanden zu haben.

Die Freiwilligen, die sich nun noch gefunden haben, sind die recht bleichen Musiker wie die Rockband 3 Doors Down, der Countrysänger Toby Keith und die 16-jährige Jackie Evancho, die bei der Casting-Show "America's Got Talent" 2010 den zweiten Platz holte (ntv.de)


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"No Trump! No KKK! No fascist USA!"