Bild: Andres Kudacki/AP/dpa
Was wir wissen – und was nicht.

New York ist von einem schweren Terroranschlag erschüttert worden. Am Dienstag gegen 15 Uhr Ortszeit lenkte ein 29-jähriger Mann ein Fahrzeug auf einen Rad- und Fußgängerweg in Manhattan und überfuhr dabei mehrere Menschen. 

Mindestens acht Personen kamen ums Leben, mindestens elf weitere Menschen wurden verletzt – teilweise schwer. Die Behörden sprechen von einem "Terrorakt". (New York Times)

Was bekannt ist:
  • Der Angriff fand nahe des One World Trade Centers im Südwesten von Manhattan statt. 
  • Bei dem Täter handelt es sich laut US-Behörden um einem 29-jährigen Usbeken.
  • Er kam demnach 2010 in die USA und lebt legal im Land.
  • Das Fahrzeug – ein Pick-up-Truck – hatte er sich gemietet. 
  • Als der Wagen zum Stehen kam, rief der Mann nach Polizeiangaben "Allahu akbar", die arabische Formel für "Gott ist größer".
  • Er hatte zwei Waffen dabei, eine ungefährliche Paintball-Pistole und ein Luftgewehr.
  • Die Polizei schoß auf den Täter und nahm ihn fest. Er wird derzeit im Krankenhaus behandelt. 
(Bild: Bebeto Matthews/AP/dpa)
Was noch nicht eindeutig ist:
  • Beim Fahrzeug haben Ermittler ein arabisches Schreiben gefunden, in dem eine Nähe zum "Islamischen Staat" ausgedrückt wird. Die Terrormiliz hat sich aber bislang nicht zum Anschlag bekannt, auch, weil der Täter lebendig gefasst werden konnte. Ob der 29-Jährige also im Auftrag gehandelt hat oder nur vom IS inspiriert wurde, bleibt unklar. 
  • Laut Polizei soll er alleine gehandelt haben. Allerdings müssen sich IS-Anhänger in der Nähe aufgehalten haben: Die Extremismusexpertin Rita Katz schreibt, die Islamistenszene bejubelte die Tat im Netz, auch mit Fotos aus New York.
Wie reagierte US-Präsident Trump?

Donald Trump sprach den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl aus. Den Täter nannte er in einem Tweet "krank und gestört". Als Nachrichten von der möglichen IS-Zugehörigkeit bekannt wurden, nutzte Trump den Anschlag, um auf sein Sicherheitsprogramm hinzuweisen:

Demnach soll es verschärfte Überprüfungen für Einreisende in die USA geben. Details nannte Trump jedoch nicht:

"Ich habe das Heimatschutzministerium gerade damit beauftragt, unser schon jetzt extremes Programm an Sicherheitsüberprüfungen zu intensivieren. Es ist in Ordnung, politisch korrekt zu sein, aber nicht dafür!" 

Grün

Neuseeland will künftig Klima-Flüchtlinge aufnehmen

Menschen fliehen nicht nur vor Krieg und Diktatur: Weltweit verlassen auch immer mehr Personen aufgrund der Folgen des Klimawandels ihre Heimat.

Überschwemmungen, Megastürme und Dürren verwandeln ihre Länder in Ödland – wer auf Ackerbau und Viehzucht angewiesen ist, dem reißt der Klimawandel buchstäblich die Lebensgrundlage weg.

Neuseeland erkannt diese Not nun an – und will künftig insbesondere Klimaflüchtlingen helfen.