Bild: Hotline

Dating-Apps sind anstrengend. Jedenfalls nachdem man das Hin- und Herwischen beendet hat und sich in der nächsten Phase befindet – beim Kennenlern-Texting, das sich über Wochen hinziehen kann. Bis zum ersten Treffen hat man meistens trotzdem keine Ahnung, mit was für einer Person man es da tatsächlich zu tun hat.

Eine neue Dating-App setzt deshalb auf ein effektiveres Mittel: die eigene Stimme. Für einen Match muss bei Hotline zuerst miteinander telefoniert werden. (Mashable)

"Hör auf zu swipen und fang an, den anderen wahrzunehmen", ist das Motto der App.

Die Anzahl an Matches ist deshalb auf drei reduziert. Nach der Anmeldung können die Nutzer die Profile anderer liken. Wird ihnen ein Match präsentiert, können sie aber erst miteinander chatten, sobald sie mindestens fünf Minuten miteinander telefoniert haben.

Die am Montag gelaunchte App wurde vom 27-jährigen Sam Ballantyne entwickelt. Die Idee kam ihm, als einer seiner Flirtpartner darauf bestand, mit ihm zu telefonieren anstatt zu chatten.

Die simple Erkenntnis: Um jemanden kennenzulernen ist es deutlich effektiver, sich am Telefon zu unterhalten, als sich dort tage- und wochenlang Nachrichten zu schicken.


Gerechtigkeit

Warum es wichtig ist, Dinge auch mal ohne Gegenleistung zu machen
Junge Menschen erzählen, warum sie sich engagieren

Wenn es brennt, wenn Hochwasser ganze Dörfer flutet, wenn Autos kollidieren, dann laufen diese Menschen hin statt weg: die Ehrenamtlichen. Sie engagieren sich unentgeltlich in Organisationen und Vereinen. Sie retten das Leben anderer Menschen, verhindern Katastrophen, kümmern sich dort, wo andere wegsehen.

Viele der Ehrenamtlichen sind noch sehr jung: Laut einer Umfrage engagieren sich zehn Prozent der 12- bis 19-Jährigen in Deutschland ehrenamtlich in einer Hilfsorganisation (Statista, kostenpflichtig).

Warum tun sie das? Wir haben vier Frauen und Männer gefragt.