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22 Menschen starben bei einem ihrer Konzerte – nun hat die US-amerikanische Sängerin Ariana Grande in einem Interview darüber gesprochen, wie sehr sie dieser Tag immer noch beschäftigt.

Seit dem Terroranschlag bei ihrem Konzert im Mai 2017 in Manchester leidet sie an einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). (Vogue)

Was ist PTBS?

Die Posttraumatische Belastungsstörung (kurz PTBS) ist eine psychische Erkrankung, die als Folge einer traumatischen Erfahrung entstehen kann. 

Ursachen für ein solches Trauma können Extremsituationen wie Krieg, Vergewaltigung, Naturkatastrophen und andere Gewalterfahrungen sein.

Es kann zum Teil Monate oder Jahre dauern, bis sich eine PTBS bemerkbar macht.

Die Betroffenen werden oft von wiederkehrenden Erinnerungen an die traumatische Erfahrung geplagt. Das kann auch in Form von Alpträumen passieren.

"Es ist so schwer darüber zu sprechen, weil so viele Menschen solch einschneidende und massive Verluste erlitten haben", erklärt die 24-Jährige der Britischen Vogue. Sie glaube nicht daran, jemals über das Ereignis sprechen zu können, ohne dabei weinen zu müssen.

Am 22. Mai 2017 sprengte sich ein Selbstmordattentäter mit islamistischen Hintergund nach einem Konzert der US-Sängerin in der Manchester Arena in die Luft und riss 22 andere Menschen mit in den Tod. Unter ihnen waren auch Kinder. 

Insgesamt wurden weitere 512 Personen verletzt. Der Anschlag auf das Konzert war einer der schlimmsten in der Geschichte Großbritanniens. (BBC)


Today

Jimmy Fallon überrascht die Parkland-Abschlussklasse mit bewegender Rede
Es war nicht der einzige rührende Moment des Abends.

Wenn auf Abschlussfeiern eine Rede gehalten wird, beginnen die meisten Zuhörer nach zwei Minuten zu Gähnen. Nicht so an der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland in Florida: Denn die Person, die die Abschlussrede für die Absolventen 2018 hielt, war US-Moderator Jimmy Fallon. 

In Talar und mit Scherpe gab er der Abschlussklasse seine Ratschläge fürs Leben mit – unter anderem, den Telefonvertrag der Eltern so lange zu nutzen, wie es geht.