Was ist passiert?

Schülerinnen und Studentinnen sollen künftig Mutterschutz in Anspruch nehmen dürfen. Der Bundestag hat am Donnerstagabend eine Überarbeitung des Mutterschutzrechts verabschiedet, jetzt muss noch der Bundesrat zustimmen.

Warum ist das wichtig?

Weil die jetzigen Regelungen noch aus dem Jahr 1952 stammen. Seitdem hat sich viel für die Rechte von Müttern und in der Ausbildungs- und Arbeitswelt getan (Tagesspiegel).

Was ändert sich genau?

So war es bislang: Werdende Mütter dürfen in den letzten sechs Wochen vor der Entbindung eigentlich nicht mehr beschäftigt werden, nach der Entbindung acht Wochen lang gar nicht. Bei Früh- und Mehrlingsgeburten gilt eine Frist von zwölf Wochen.

Das ist neu: Die gleichen Zeiten sollen künftig auch für Schülerinnen, Studentinnen und Praktikantinnen gelten. Für Pflichtveranstaltungen, Prüfungen und Praktika soll es dann Ausnahmen geben. Ausnahme: Es könnte trotzdem ok sein, wenn eine Studentin kurz vor der Entbindung noch eine wichtige Klausur schreiben möchte (Gesetzesentwurf).

Das ist auch neu: Einschränkungen bei der Arbeitszeit werden für werdende Mütter gelockert. Schwangere Frauen sollen künftig mitentscheiden, ob sie sonn- und feiertags arbeiten wollen.

Und: Zwischen 20 Uhr und 6 Uhr darf ein Arbeitgeber Schwangere nicht beschäftigen. Künftig ist das wahrscheinlich bis 22.00 Uhr möglich – wenn die Frau einwilligt, die zuständige Behörde zustimmt und der Gesundheitszustand es zulässt. Das gilt genauso für Sonn- und Feiertage.


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Deine Katze mag dich mehr, als sie zugeben möchte
...sagen zumindest Wissenschaftler

Katzen gehen immer.

Die alte Weisheit funktioniert nicht nur in den Sozialen Medien, sondern auch in der Wissenschaft. Klar: Wissenschaftler sind – wie wir alle – fasziniert von der Erhabenheit und Unabhängigkeit unserer pelzigen Freunde. Anders als beispielsweise Hunde lassen sie sich nicht so gut trainieren und behalten ihren eigenen Willen, ihre eigene Agenda.

Und wenn man die Wahl hat, ob man nun an Pilzen, Kakerlaken oder Katzen rumforscht, ist die Wahl einfach.