Donald Trump hat ein Einreiseverbot für Menschen aus sieben mehrheitlich muslimischen Ländern ausgesprochen. Das Dekret ist als "Muslim Ban" bekannt, es soll die USA vor potenziellen Terroristen schützen (bento).

Tatsächlich trifft es aber vor allem unschuldige Familien, die Wurzeln in den USA und in den betroffenen Ländern haben. Am Wochenende wurden die ersten Muslime an Flughäfen an der Einreise gehindert, Tausende Demonstranten protestierten vor den Wartehalten. US-Richter, die sich Trumps Dekret entgegenstellten, konnten in einigen Fällen Einreiseerlaubnisse erstellen.

Im Video seht ihr, wie Familien und Freunde die Angehörigen wieder in die Arme schließen.
Darum geht's beim "Muslim Ban":
Das Dekret soll die USA vor einreisenden Terroristen schützen. In den kommenden 120 Tagen sollen daher keine Flüchtlinge aufgenommen werden.
Weiterhin gilt komplettes Einreiseverbot für Bürger aus dem Irak, dem Iran, Syrien, Libyen, Somalia, dem Jemen und dem Sudan.
An Bürger dieser mehrheitlich muslimischen Länder werden keine Visa erteilt.
Die Zeit sollen die US-Behörden nutzen, um neue, schärfere Einreiseregeln auf den Weg zu bringen.
Die Einreise von Flüchtlingen aus Syrien stoppt Trump auf unbestimmte Zeit. Die Gesamtzahl von Flüchtlingen in den USA wird auf 50.000 begrenzt.
Trump begründet die Maßnahme mit der Erinnerung an den Anschlag vom 11. September.
Die damaligen Flugzeugenführer waren jedoch keine Flüchtlinge und stammten aus Ländern, die nicht auf dieser Liste stehen.
Auch in den jüngsten Jahren begangene Anschläge in den USA wurden nicht von Flüchtlingen begangen.
Der Bann hinderte in den ersten Tagen vor allem Geschäftsreisende und US-Bürger mit doppelten Pässen an der Einreise.
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Gerechtigkeit

Donald Trump spaltet – dieses Video vereint!

Rassistischer Einreisestopp in den USA (bento), rechtsextreme AfD-Reden (bento) – die Populisten der Welt versuchen gerade, die Menschen immer weiter zu spalten, sie gegeneinander aufzubringen.

Wir könnten wirklich mal wieder mal gute Nachrichten vertragen!

Gut, dass es Dänemark gibt.