Bild: dpa
Ein Überblick.
Was ist passiert? 

Am Samstagnachmittag ist ein Campingbus in eine Menschengruppe gefahren, Mitten in der Altstadt von Münster. Hier die wichtigsten Fakten im Überblick:

1. Drei Menschen sind gestorben.

Zwei Menschen, eine 51 Jahre alte Frau aus dem Kreis Lüneburg und ein 65 Jahre alter Mann aus dem Kreis Borken, wurden getötet, 20 weitere wurden verletzt. Einige von ihnen schweben in Lebensgefahr. Der mutmaßliche Täter hat sich selbst erschossen. 

2. Die Ermittler gehen derzeit nicht von einem politisch oder religiös motiviertem Anschlag aus.

Der mutmaßliche Täter, der 48-jährige Jens R., soll psychisch labil gewesen sein. Der Industriedesigner sei den Behörden nach  nicht als Extremist bekannt gewesen. (SPIEGEL ONLINE)

3. Es wird nicht nach weiteren Tätern gesucht.

Entgegen anders lautender Gerüchte nach der Tat geht die Polizei von einem Einzeltäter aus. Die Suche nach weiteren Verdächtigen wurde eingestellt.

4. Die Polizei hat den Bus und die Wohnung von Jens R. durchsucht

In dem Campingbus fanden Ermittler, neben der Suizid-Waffe, eine Schreckschusspistole und mehrere Feuerwerkskörper (Böller), in der Wohnung stießen sie auf ein unbrauchbares Sturmgewehr und weitere Böller. (SPIEGEL ONLINE)

5. Ein Motiv ist zur Zeit nicht bekannt. 

Die Polizei bittet jetzt um Zeit, allen Hinweisen nachgehen zu können. "Wir haben zur Unterstützung Polizisten aus ganz Nordrhein-Westfalen angefordert, um alle notwendigen Maßnahmen zur Aufklärung dieser schrecklichen Tat zu ergreifen", so Polizeidirektor Martin Fischer, der den Einsatz leitete. 

Nachbarn beschreiben R. als jemanden, der an Verschwörungstheorien glaube. (SPIEGEL ONLINE)

6. Die Sperrungen in Münster wurden aufgehoben. 

Nur der Platz direkt um den Tatort am Kiepenkerl ist noch gesperrt. Hier haben am Sonntagmittag Bundesinnenminister Horst Seehofer, NRWs Ministerpräsident Armin Laschet und der Innenminister von NRW, Herbert Reul, den Opfern gedacht:


Streaming

Der neue Avengers-Trailer zeigt, was in Wakanda nach Black Panther passiert

Starbucks hat es noch nicht nach Wakanda geschafft – doch ansonsten scheint sich seit den Ereignissen in "Black Panther" (bento)  viel verändert zu haben. Das legt zumindest ein neuer Trailer nah, der jetzt für den dritten Avengers-Film "Infinity War" erschienen ist. Darin zu sehen: Viel Action, noch mehr Charaktere aus dem Marvel-Universum und vor allem auffällig viele Bilder aus Wakanda.