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Die Retter des Abendlandes sollen 20 bis 34 Zentimeter lang sein und etwa 400 Gramm wiegen: Mit Feldhamstern wollen dubiose Naturschützer in Erfurt den Bau einer Moschee verhindern. Sie behaupten, dass die seltenen Tiere durch das Gotteshaus aus ihrem Lebensraum verdrängt würden. Echte Tierschützer vermuten, dass es dagegen einfach nur um Islam-Hass geht. 

Der geplante Bau der ersten Moschee Thüringens sorgt in Erfurt schon lange für Streit. Die Ahmadiyya-Gemeinde, die das Gebäude errichten will, muss sich immer wieder gegen Anfeindungen wehren. Im März hatten Unbekannte auf dem geplanten Bauplatz Kreuze errichtet. Ende Mai wurden dann über Nacht Schweineköpfe aufgespießt – für Muslime ist das Schwein ein unreines Tier.

Dass nun Feldhamster als Argument gegen den Bau herhalten müssen, ist die nächste – und bislang absurdeste – Eskalationsstufe. Wie Thüringer Medien berichten, haben die Moscheegegner dafür sogar extra einen Naturschutzverein gegründet (MDR). Dieser behauptet, dass durch die Moschee Feldhamster bedrohen würden, die unter besonderem Schutz stehen. Die Hamster gibt es in der Region wirklich, aber die Gefahr sieht außer der Moscheegegner bislang niemand.

„Aus unserer Sicht gibt es nichts, was dagegen spricht“
Jürgen Ehrhardt, NABU

Beim Naturschutzbund (Nabu) glaubt man nicht, dass nun ausgerechnet eine kleine Moschee mit Platz für 25 Gläubige den Hamster bedroht. Im Gespräch mit bento betonte Nabu-Sprecher Jürgen Ehrhardt, dass das Gelände schon lange als Bauland freigegeben sei – und entsprechend geprüft wurde, welche Auswirkungen das auf den Naturschutz hat. 

Sollte es ausgerechnet auf dem Grundstück Hamster geben, empfehlen Naturschützer, sie einfach mit Futter wegzulocken. Die Methode sei etabliert. Bei Rechten und Moscheegegnern funktioniert sie leider bislang noch nicht.

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Heidi Klum wird bei Jimmy Fallon zum tanzenden Schinken

Alles einstudiert, klar. Zum Beispiel wie Heidi ganz unvorbereitet die super lustige Idee hat, ihre Brüste als Bowling-Kugeln zu benutzen. Was, wie bitte?

Die Geschichte von vorn:

Diese Woche war Heidi Klum in der Show von US-Moderator Jimmy Fallon zu Besuch und trat gegen ihn beim "Dance Battle" an. Das geht so: Auf einem Monitor werden schnell Begriffe eingeblendet, wenn jemand den Buzzer drückt, hält das Begriffe-Wirrwarr an und dann steht auf dem Monitor zum Beispiel "Invisible Hula Hoop".

Der, der den Buzzer gedrückt hat, muss sich dann zu diesem Begriff bewegen. Heidi also so, als müsse sie einen unsichtbaren Hula-Hoop-Reifen um sich herum schwingen. Oder, als sei sie Speck und Jimmy Fallon die Eier. Ok.