In Falcon Heights, Minnesota, ist eine Polizeikontrolle eskaliert: Ein weißer Polizist hat einen schwarzen Autofahrer erschossen. (CBS)

Ein Facebook-Video zeigt, was dann passiert ist. Aufgenommen hat es die Freundin des 32-jährigen Mannes. Sie beginnt zu filmen, nachdem der Polizist auf ihren Freund geschossen hat, der Polizist hat dabei die Waffe noch im Anschlag.

In dem Video erzählt sie, dass der Polizist einen Ausweis habe sehen wollen. Ihr Freund habe nach seinem Ausweis gegriffen und gleichzeitig erklärt, dass er eine Waffe bei sich habe und dafür eine Erlaubnis besitze. Daraufhin soll der Polizist mehrere Schüsse abgegeben haben, auf den Arm des Mannes.

Zu sehen ist das im Video alles nicht – nur, wie der Polizist weiter mit seiner Waffe auf den blutenden Freund zielt; irgendwann bewegt der sich nicht mehr. Weitere Polizisten treffen ein, ebenfalls mit Waffe im Anschlag. Sie fordern die Frau auf, aus dem Auto auszusteigen.

Das Video bricht ab, später sitzt die Frau offenbar in einem Polizeiwagen, wo sie weinend ihren Bericht wiederholt. Im Hintergrund ist ihre Tochter zu hören, die versucht, ihre Mutter zu beruhigen. Offenbar war das vierjährige Kind auch im Auto, als der Mann ums Leben kam.

Der Grund für die Polizeikontrolle war wohl ein kaputtes Rücklicht am Auto. Die Polizei bestätigte den Einsatz und den Tod des Mannes. Der Tote hatte in einer Schul-Cafeteria gearbeitet. (Boingboing)


Queer

Wie es ist, wenn deine Art zu lieben illegal ist
Der Fotograf Robin Hammond zeigt es uns.

Um die Menschen zu treffen, die wegen ihrer Sexualität verfolgt werden, ist der neuseeländische Fotograf und Menschenrechtsaktivist Robin Hammond um die ganze Welt gereist. Denn überall dort gibt es sie: In Afrika, Malaysia, Russland und im Libanon leben Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender (LGBT), die in ihrer Heimat niemals sexuell ausleben könnten, wonach ihnen ist. Weil alles abseits von Heterosexualität hier als Verbrechen gilt, von Familien verabscheut oder von der Polizei verfolgt und bestraft wird.