Über 100 Stars solidarisieren sich.

Im Feuilleton der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" ist am Samstag folgende Anzeige abgedruckt:

Wer ist alles dabei?
Kay One, Hartmut Engler von Pur, Yvonne Catterfeld, Til Schweiger, Atze Schröder, AZAD, Anna Loos, Jan-Josef Liefers und in der rechten Ecke Xavier Naidoo(Bild: dpa)
Wer steckt dahinter?

Das ist kein Geheimnis. Xavier Naidoos Konzertveranstalter Marek Lieberberg hatte zu Solidarität aufgerufen und angekündigt, eine Zeitungsanzeige veröffentlichen zu wollen.

Worum geht es?

ARD-Unterhaltungschef Thomas Schreiber hielt es erst für eine gute Idee, Xavier Naidoo für Deutschland zum Eurovision Song Contest nach Stockholm zu schicken. Schon in der offiziellen Ankündigung hatte Schreiber geglaubt, erklären zu müssen: "Xavier Naidoo ist weder rechtspopulistisch noch homophob oder antisemitisch."

Tja. Weil Xavier Naidoo tatsächlich ziemlichen Unsinn erzählt, wenn er nicht gerade singt, waren die Reaktionen auf seine Nominierung verheerend. Sollte er für das Deutsche Reich singen? Oder für die BRD GmbH? So schnell, wie Xavier Naidoo aus dem Aluhut gezaubert wurde, verschwand er auch wieder.

Wer fährt jetzt zum Eurovision Song Contest?

Gute Frage. Der Kandidat soll nun in einem Auswahlverfahren unter Beteiligung des Publikums gefunden werden. Das "SZ Magazin" hat schon eine Idee:

Unser Star für Stockholm.

Posted by Süddeutsche Zeitung Magazin on Friday, November 27, 2015


Jan Böhmermann mit "Ich hab Polizei", einer Parodie auf Gangsterrapper wie Haftbefehl und gleichzeitig satirische Kritik an selbstherrlichen Polizisten, die sich aufführen, als wären sie Mitglied der größten Gang des Landes.

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