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Im Frühjahr heiratet die Schauspielerin Meghan Markle Großbritanniens Prinz Harry. Die Verlobung der beiden wurde am Montag verkündet – seitdem steht Großbritannien Kopf. Wenn ein Royal heiratet, dann sind all die Brexit-Sorgen erstmal hinfort. 

Allerdings waren nicht alle der Meinung, dass Meghan Markle die richtige Wahl sei. Das Magazin "The Spectator" meinte in einem Kommentar, Markle sei "unpassend" als Prinzessin –  weil sie bereits geschieden sei.

Von 2011 bis 2013 war Markle mit dem Manager und Filmproduzenten Trevor Engelson liiert. Für das britische Königshaus ist das kein Problem: Schließlich ist auch Camilla – möglicherweise die neue Königin der Briten und Ehefrau von Prinz Charles – schon geschieden.

Nun machte auch J.K. Rowling, das gute Gewissen der Insel, "Harry Potter"-Erfinderin und Twitter-Göttin, noch mal klar, was von dem Kommentar zu halten ist – in nur einem Tweet.

Mit dem simplen Hashtag "Team Geschiedene" stellte sie sich auf Markles Seite – und machte deutlich, dass die Beziehungen einer Frau niemanden was angehen und nichts darüber aussagen, wie "passend" oder "unpassend" jemand ist.

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Trump beleidigt Senatorin als "Pocahontas"

Bei einem Empfang im Weißen Haus wollte US-Präsident Donald Trump mehrere Navajo-Ureinwohner ehren – und vergriff sich im Ton. Er witzelte über die Senatorin Elizabeth Warren, die sich selbst als Ureinwohnerin bezeichnet, sie werde "Pocahontas" genannt. (Quartz)

Aber von vorn: Die Navajo haben im Zweiten Weltkrieg für die USA gekämpft. Im Krieg verständigten sie sich in ihrer eigenen Sprache, Feinde konnten sie so nicht verstehen. Die Navajo wurden daraufhin als "Code Talker" bezeichnet, in den USA gelten sie als Kriegshelden.

Trump wollte einige dieser Veteranen ehren – als er seinen rassistischen Spruch brachte.