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Zum ersten Mal in der Geschichte der Vereinten Nationen (UN) findet diese Woche eine Konferenz zum Schutz der Ozeane statt. Fünf Tage lang debattieren die Mitgliedsstaaten über Probleme wie Korallensterben, Plastikmüll, den steigenden Meeresspiegel und Überfischung. (tagesschau.de)

Warum ist das wichtig?

Die Zeit drängt: UNO-Generalsekretär Guterres appellierte an alle Staaten, wirtschaftliche Interessen hintenanzustellen, um eine globale Katastrophe zu verhindern. Bis zum Jahr 2025 werde in den Ozeanen auf drei Tonnen Fisch eine Tonne Plastik kommen. 

Die UN-Botschafterin aus Mikronesien, Jane Chigiyal betonte in einer emotionalen Rede, wie wichtig die Meere für die Nationen der Pazifikstaaten sind: "Wir nennen uns Ocean-People, Menschen des Ozeans. Sterben die Ozeane, sterben wir alle."

„Sterben die Ozeane, sterben wir alle.“
Jane Chigiyal

Ein besonderes Problem: ihr Volk lebe vom Thunfisch. Die steigenden Wassertemperaturen an den Küsten aber würde die Fische weiter von den Küsten wegtreiben - und hin zu den Netzen illegaler Hochseefischer.

Am ersten Tag haben die Teilnehmer deshalb eine Thunfisch-Erklärung verfasst. Staaten, aber auch Dutzende Händler, darunter die Metro-Gruppe als größter Fischverkäufer Europas, verpflichten sich, alle Thunfischprodukte bis zum Fangdatum und Schiff zurückverfolgbar zu machen.

Wie geht es weiter?

Am Ende der Woche sollen 22 konkrete Zusagen stehen. Damit soll dem Nachhaltigkeitsziel zum Schutz der Ozeane, eines von insgesamt 17 vor zwei Jahren beschlossenen Nachhaltigkeitszielen, einen Schritt näher gekommen werden. 


Food

Ich war Kaffee-Junkie und habe einen Entzug hinter mir

Ich war ein Kaffee-Junkie. Zwei, drei Tassen am Morgen zum Wachwerden waren Standard. Dann: duschen, anziehen, Tasche packen. Schnell noch einen zum Mitnehmen am Bahnhof bevor der Zug kommt. Milch? Schwarz. Ein Euro, bitte. Danke. Das war mein Start in den Morgen.

So ging der Tag weiter: Kaffee, immer Kaffee. Im Büro, im Hörsaal, in den Pausen. Bei fortgeschrittener Tageszeit nicht mehr, um wach zu werden, sondern um wach zu bleiben.