Bild: Polizei (bento-Montage)
Ein 37-jähriger Bastler hat jetzt eine Anzeige am Hals.

Die Sonne scheint, du sitzt auf deinem richtig sweeten Damenrad, düst durch die Natur. Einziges Manko: Das Rad ist mit lächerlichen 20 Stundenkilometern am Maximum, dabei hast du Lust auf einen kleinen Geschwindigkeitsrausch. Ärgerlich. 

Wenn sich da doch etwas machen ließe...

So oder so ähnlich muss der Gedankengang eines 37-Jährigen in Mecklenburg-Vorpommern verlaufen sein. Denn er wurde mit einem getunten Fahrrad erwischt.

Der Mann hatte sich einen Rasenmäher-Motor auf den Gepäckträger montiert und damit dem Hinterrad zusätzlichen Anschub gegeben. So schaffte es der Bastler mit seinem rasenden Drahtesel auf eine Spitzengeschwindigkeit von 52 km/h. 

Woher wir das wissen? Weil die Polizei es gemessen hat. 

Zwei Polizisten stoppten den Mann am Dienstag bei Groß Teetzleben, einem Ort in Mecklenburg-Vorpommern, als er an ihnen vorbei brauste.

Nun wurde der Radfahrer wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz angezeigt

Denn: Durch sein Basteln "ist aus dem Fahrrad ein motorisiertes Fahrzeug geworden, für welches der 37-Jährige keine Fahrerlaubnis und auch keine Betriebserlaubnis hatte", teilte die Polizei mit.

In Zukunft wird er wohl wieder selber strampeln müssen.

(Bild: Giphy )

Future

Sehr gut: Jeder vierte Azubi bricht seine Lehre ab
Warum das kein Zeichen von Versagen ist.

Jeder vierte Lehrling bricht seine Ausbildung ab – und das ist gut so. 

Laut dem aktuellen Berufsbildungsbericht wurden 2017 insgesamt 146.000 Ausbildungen abgebrochen, eine Quote von 25 Prozent.  

Das ist ein gutes und wichtiges Signal: Wenn die tägliche Arbeit jemanden unglücklich macht, sollte man an der Situation etwas verändern können – ohne gesellschaftlich geächtet zu werden.