Die AfD, eine ganz normale Partei? Robert Habeck reagiert entsetzt.

In Maybrit Illners Talkrunde am Donnerstagabend sollte es eigentlich um die "schwindende Macht" von Angela Merkel gehen. Dabei kam natürlich auch die Bayernwahl zur Sprache – und Grünen-Chef Robert Habeck und CSU-Politiker Alexander Dobrindt gerieten aneinander. Dobrindt sorgte bei dem Grünen-Politiker vor allem mit einer Aussage für Entsetzen. Der CSU-Politiker sagte:

Das bürgerliche Lager – Mitte, demokratische Rechte – hat nach wie vor 65 Prozent in Bayern.
Alexander Dobrindt

Da schlägt sich Robert Habeck neben ihm die Hände vors Gesicht.

Sie wissen, was Sie gerade gesagt haben, Herr Dobrindt? Sie haben gerade die AfD zu Ihrem Lager gezählt.
Robert Habeck

In diesem Moment scheint dies auch dem CSU-Politiker zu dämmern. Er merkt, dass er ein Tabu gebrochen hat. Seine Aussage zurücknehmen möchte er aber auch nicht.

Stattdessen rechtfertigt er sich, die AfD sei "natürlich" rechtsaußen, sagte er. Und widerspricht dann Habeck. Er habe lediglich die Wähler der AfD gemeint, die seien bürgerlich, nicht aber die Funktionäre der Partei.

Hier ist die Szene im Video:

Doch Habeck beharrt auf seiner Kritik: "Sie zeichnen ein Bild, wo die CSU und die AfD nach Ihrer Interpretation in ein politisches Lager gehören. Damit brechen Sie doch einen Damm!" 

  • Tatsächlich kamen CSU, Freie Wähler, FDP und AfD bei der Bayernwahl zusammen auf 64,1 Prozent.
  • Ohne die AfD wären es nur 53,9 Prozent.

Warum ist Dobrindts Satz so wichtig?

Er gibt zumindest einen Hinweis darauf, wie Dobrindt über das Verhältnis seiner CSU zur AfD denkt. Grob gesagt hat die Union zwei Möglichkeiten:

  1. Die AfD weiter ausgrenzen, immer wieder auf die rechtsradikalen Umtriebe in der Partei hinweisen.
  2. Eine weniger harte Linie fahren, vielleicht eines Tages sogar mit ihr koalieren.

Besonders drängt die Frage in Sachsen. Dort steht die CDU vor einem Problem: Nächstes Jahr stehen Landtagswahlen an. Aktuelle Umfragen sehen die AfD auf dem zweiten Platz, nur knapp hinter der CDU. Für die aktuell regierende Große Koalition aus CDU und SPD gäbe es keine Mehrheit mehr. Eine Koaltion aus zwei Parteien würde nur mit der AfD gehen – möglicherweise noch mit der Linkspartei, doch diese lehnt der Ministerpräsident strikt ab. (Sächsische Zeitung)

Erst vor kurzem sorgte der Fraktionschef der CDU im sächsischen Landtag für Aufruhr, als er eine Koalition mit der AfD auf Nachfrage eines Journalisten zumindest nicht ausschließen wollte. Wenig später ruderte Hartmann jedoch zurück und sagte, er habe kein Interesse, mit der AfD zusammenzuarbeiten.


Fühlen

Zwischen Herzschmerz und Hormonen: So peinlich waren unsere ersten Erfahrungen mit Liebe und Sex

Irgendwann trifft sie uns alle: die erste große Liebe. Und wenn sie dann da ist, ist sie vor allem zunächst eins: die große Überforderung. 

Denn wie alles im Leben muss man auch das Lieben erst einmal lernen. 

Ob es dabei um die emotionale Liebe geht oder die körperliche. (Für die richtigen Anfänger unter euch: Damit meinen wir Sex.)

Und so kommt es auch, dass man bei diesen ersten Liebeserfahrungen Dinge tut, über die man im Nachhinein nur den Kopf schütteln kann

An diese Dinge haben wir uns erinnert – und sechs Geschichten gesammelt, die uns heute wohl eher nicht mehr so passieren würden.

1 Der Dauerlauf

So passiert mit: 16

Mein erstes Mal hatte ich mit meiner besten Freundin. Sie hatte schon ultra viel Erfahrung, ich überhaupt keine. Sie war aber sehr nett und hat mich an die Hand genommen. Nach etwa drei Versuchen hatte ich das Kondom dann drauf und wir konnten loslegen.

Ich merkte quasi nichts (Kondom) und war super aufgeregt, konnte mich nicht fallen lassen und irgendwas daran genießen. Ich machte einfach nur die Bewegung rein-raus, in der Hoffnung, dass das zumindest für sie cool sei. (Spoiler: War es nicht!)

Das ging sehr lange so. SEHR, SEHR lange. Sie sagte schon: "Hey, du kannst aber sehr lang aushalten."
Und ich dachte mir nur: "Aushalten? Ich habe keine Ahnung, wie man kommt! Was muss ich machen?"

Wir hatten also etwa zwei Stunden Sex. Sie fragte mich dann irgendwann, ob ich vielleicht mal 'ne Pause brauche, ich sagte dankend "Ja". Wir machten dann nicht mehr weiter. Am Ende lagen wir beide ohne Orgasmus da, dafür ziemlich wund geschubbert. Am nächsten Tag hatte ich einen ordentlichen Muskelkater.

Erst beim zweiten Mal, etwa eine Woche später, fand ich dann, welchen Schalter im Kopf ich umlegen muss – dann klappte es.