"Was wird uns fehlen: Klonschafe wie die Spice Girls? Rinderwahn?"

Martin Sonneborn, Abgeordneter der PARTEI im Europaparlament, hat ein herrlich unprofessionelles und stark improvisiertes Statement zum Brexit abgegeben – inklusive schlecht vom Zettel ablesen und sich versprechen. Ob die Performance nun eine ironische Anspielung auf die gerade stattfindende politische Kernschmelze und die vielen planlosen Politiker ist, oder ob er einfach nur ein hartes Wochenende hatte, wird leider nicht verraten.

Seine Meinung zum Brexit: Alles nicht so wild, Großbritannien war eh nie wirklich ein Teil Europas und nun kann im EU-Parlament ja auch endlich deutsch gesprochen werden. Dann müssen wir uns ja keine Sorgen machen.

"Holy, bloody, motherfucking shit."
Martin Sonneborn zum Brexit

Allerdings hat er dann im letzten Satz doch einen ernsten Punkt: Das alles wäre nicht so schlimm geworden, hätten junge Wähler gewusst, wann und wie und wo ein Kreuz machen wichtig wird.

Hier gibt es das Video:

Mehr zum britischen EU-Ausstieg


Haha

In Weißrussland ziehen sich Menschen aus – um ihren Präsidenten zu ärgern
"Raus aus den Klamotten, ran an die Arbeit!"

Bevor Weißrusslands Dauerpräsident Alexander Lukaschenko 1994 zum ersten Mal gewählt wurde, führte er einen landwirtschaftlichen Großbetrieb. Seit jenen Tagen pflegt er einen etwas hemdsärmeligen Stil. Mal schreitet er mit gutem Beispiel voran und macht selbst mit bei der Kartoffelernte, mal lässt er sich zusammen mit Gérard Depardieu und Sense beim Heuschneiden ablichten. Nur körperlich harte Arbeit ist echte Arbeit, soll das heißen.