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Seine drei witzigsten Nicht-Aussagen

Der Satiriker Martin Sonneborn sitzt seit 2014 im EU-Parlament. Nicht, um die europäische Politik mitzugestalten – sondern vor allem, um anderen Abgeordneten auf die Nerven zu gehen, wie er selbst sagt. Wie gut er anderen auf die Nerven gehen kann, hat Martin Sonneborn nun erneut bewiesen.

In weniger als einer Minute trollt er die NPD und Angela Merkel.

Die Bundeskanzlerin war am Dienstag im EU-Parlament in Straßburg zu Gast. In ihrer Rede warb sie für eine gemeinsame europäische Armee und kritisierte nationale Alleingänge. (SPIEGEL ONLINE)

Nach der Rede hatten die Abgeordneten Zeit, sich zu äußern. Jeder kann Redezeit beantragen, diese wird dann gewichtet, je nachdem wie viele Sitze die jeweilige Partei hat. Die NPD ist als Kleinstpartei im EU-Parlament vertreten, die Satirepartei "Die Partei" von Martin Sonneborn ebenfalls. 

Und Sonneborn hat den Rechtsextremisten nach eigenen Angaben den Redeplatz abgeluchst – auch wenn er eigentlich gar nichts zu sagen hat. 

Das sind die drei witzigsten Nicht-Aussagen von Martin Sonneborn:

Ich verachte Kleinparteien unter einem Prozent – unseriöse Kleinparteien unter einem Prozent.
  • Ein Seitenhieb gegen die NPD. Diese ist nur mit Udo Voigt im EU-Parlament vertreten – also mit einem von insgesamt 751 Abgeordneten. Allerdings ist auch Sonneborn der einzige Vertreter seiner Partei.
Wir haben uns hier zuletzt gesehen beim Abschied von Helmut Kohl, jetzt sehen wir uns bei Ihrem Abschied.
  • Ein ziemlich geschmackloser Witz auf Kosten von Merkel. Mit dem "Abschied" von Kohl ist die Trauerfeier anlässlich seines Todes gemeint – kein passender Vergleich. Immerhin schiebt Sonneborn versöhnlicher nach: "Sie werden mir immer sympathischer, je mehr ich Leute sehe, die Ihnen in der CDU nachfolgen werden."
Wenn Sie gehen, übergeben Sie unser Land besenrein. Das wäre nett.
  • Ausdruck von Sonneborns Sorge um die Zukunft Deutschlands. Vielleicht. Mit dem letzten Satz seiner kurzen Rede spielt Sonneborn auf Merkels bevorstehenden Abschied als CDU-Vorsitzende an – und ihr Ende als Kanzlerin. Merkel will nach 2021 nicht noch mal kandidieren, eventuell muss sie ihren Posten sogar früher räumen. In jedem Fall scheint Sonneborn mit Blick auf die Rechtsaußenparteien Angst zu haben, wie sauber Deutschland bleiben wird.

Hier kannst du dir die komplette Troll-Rede von Martin Sonneborn ansehen:


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"Wizards Unite" kommt

Der Hype um "Pokémon Go" ist zwar seit Langem vorbei, trotzdem wird das Handyspiel bis heute von Millionen Menschen auf der ganzen Welt gespielt. Von Menschen, die bis heute bereit sind, Geld für kleine Vorteile im eigentlich kostenlosen Spiel zu zahlen. 

Das Konzept ist so erfolgreich, dass Nachahmer nicht lange auf sich warten ließen: Schon 2017 kam ein Ableger für Dino-Fans heraus. "Jurassic World Alive" konnte aber nicht so richtig zünden. Denn anders als bei Pokémon gab es hier keine all zu große Fan-Base, die mit der App wieder einen Teil ihrer Kindheit durchleben konnte. Bei einem neuen Ableger ist dies allerdings der Fall.

Vorhang auf für "Harry Potter: Wizards Unite"! 

Mit der App "Harry Potter: Wizards Unite" will die Firma Warner, die auch die Rechte für die "Harry Potter"-Filme hat, Fans nun richtig glücklich machen – und kräftig an ihnen verdienen. Der erste Trailer zum Spiel verrät nun grob, in welchem Szenario Spielerinnen und Spieler sich wiederfinden.

 Wir sehen eine junge Frau, die sich in eine Seitengasse appariert und einen Schnatz einfängt: