Bild: dpa / Oliver Hoslet

Bis zu 20 Atomwaffen sollen die USA in Deutschland stationiert haben. Vermutlich auf einem Bundeswehr-Stützpunkt in Rheinland-Pfalz. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will damit jetzt Schluss machen. Bei einem Wahlkampfauftritt in dem Bundesland sagte er: "Ich werde mich als Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland dafür einsetzen, dass in Deutschland gelagerte Atomwaffen - und wenn sie in Rheinland-Pfalz gelagert sind, dann die in Rheinland Pfalz gelagerten Atomwaffen - abgezogen werden." (SPIEGEL ONLINE)

Seinen Vorstoß begründete Schulz unter anderem mit der aggressiven Politik von US-Präsident Donald Trump: "Es kann nicht sein, dass die Bundesrepublik Deutschland kommentarlos und tatenlos zusieht, wie eine Aufrüstungsspirale, die von Trump gewollt ist, immer weiter sich entwickelt."

Gleichzeitig betonte er, grundsätzlich die Zahl der Atomwaffen verkleinern zu wollen - und nicht noch zu vergrößern. Auch wegen aktueller Konflikte: "Der Nordkorea-Konflikt weist mehr denn je darauf hin, dass Rüstungsbegrenzung und insbesondere nukleare Abrüstung dringend erforderlich sind."

Wir lehnen die Aufrüstungsspirale ab
Martin Schulz

Bundeskanzlerin Merkel warf er vor, 30 Milliarden Euro zusätzlich für die Bundeswehr ausgeben zu wollen, um der US-Regierung entgegenzukommen. Diese fordert, dass Deutschland und andere NATO-Länder ihre Rüstungsausgaben auf zwei Prozent der Wirtschaftsleistung erhöhen. Vor Jahren wurde diese Zahl als gemeinsames Ziel festgelegt. Bislang erfüllen es aber nur wenige Länder. Schulz will im Falle eines Wahlsiegs das Geld anders ausgeben. Zum Beispiel für Schulen.

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