Martin Schulz wird aller Voraussicht nach neuer deutscher Außenminister. Als sich am Mittwoch Union und SPD auf einen möglichen Koalitionsvertrag einigten, drangen auch erste Personalentscheidungen an die Öffentlichkeit.

Nun werden die Rufe laut, Schulz habe sein Wort gebrochen. Das stimmt. Aber:

Als Außenminister könnte sich Schulz endlich wieder um sein Herzensthema Europa kümmern. Nach Brexit, Rechtsruck und dem lauter werdenden Ruf nach starken Nationalstaaten ist so jemand wichtiger denn je. 

Warum Martin Schulz jetzt genau der richtige Außenminister ist, erklären wir im Video.

Und warum manch andere Personal-Entscheidung ziemlich daneben ist, hier:


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Keine Ossis in der Bundesregierung? Warum das großer Mist ist

Die Mauer ist mittlerweile länger weg als sie überhaupt stand. Und viele Deutsche sind der Meinung: Die Unterschiede zwischen Ost und West sind Geschichte. Auch die Spitzen aus CDU, CSU und SPD scheinen das so zu sehen. 

Am Mittwoch haben sie sich auf eine Große Koalition geeinigt – nun werden die ersten Ministerposten bekannt. Wenn alles so bliebe, dann kämen 15 von 15 Ministern aus den alten Bundesländern. Bundeskanzlerin Angela Merkel wäre dann die einzige im Kabinett mit einer Ost-Biografie.

Keine Ossis in der Regierung? Warum das ein gefährliches Signal wäre, erklären wir oben im Video.

Warum ein möglicher Außenminister Schulz hingegen eine gute Wahl ist, erfahrt ihr hier: