Bild: Oli Scarff/Getty Images
Friedensnobelpreisträgerin und bald Studentin

Man könnte meinen, Malala Yousafzai weiß mit ihren 20 Jahren schon mehr über die Welt, als man an der Uni je lernen könnte.

Mit 15 Jahren wurde die junge Frau von einem Taliban-Kämpfer auf dem Heimweg von der Schule in Pakistan in den Kopf geschossen, weil sie sich in einem Online-Blog für die Bildung von Mädchen eingesetzt hatte. Sie überlebte. 

Heute ist sie die jüngste Friedensnobelpreisträgerin der Geschichte. Sie ist Menschenrechtsaktivistin, Friedensbotschafterin der UN und kanadische Ehrenbürgerin.

Bald ist sie außerdem: Studentin. 

Malala lebt in England, wo sie nach dem Taliban-Angriff medizinisch versorgt wurde. Nach ihren A-Levels, dem britischen Äquivalent zum deutschen Abitur, hat sie nun einen Platz an der berühmten Oxford University ergattert. (Al Jazeera)

Auf Twitter verkündete Malala, welche Fächer sie gewählt hat: Philosophie, Politik und Wirtschaft.

Malala setzt sich immer wieder für Frieden und die Rechte von Kindern ein. Auf Facebook schrieb sie im vergangenen Jahr einen betroffenen und ernsten Brief über die unerträgliche Situation in Aleppo:

"Die Geschichte wiederholt sich."
"Wenn ich nach Syrien schaue, sehe ich den Genozid in Ruanda. Wenn ich die verzweifelten Worte von Bana Alabed aus Aleppo lese, sehe ich Anne Frank in Amsterdam."
Die siebenjährige Bana hatte regelmäßig aus Aleppo getwittert.
Sie gab dem Wahnsinn des Krieges eine traurige Stimme. Mittlerweile ist ihr Account gelöscht.
"An die Kinder unter Belagerung in Aleppo, ich bete, dass ihr sicher herauskommt. Ich bete, dass ihr stark werdet, zur Schule geht und eines Tages Frieden in eurem Land seht."
"Gebete sind nicht genug. Wir müssen handeln."
"Die internationale Gemeinschaft muss alles tun, um diesen unmenschlichen Krieg zu beenden."
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