Bild: Ina Fassbender/dpa
Die zwei wichtigsten Zitate

Lukas Podolski spielt zwar nicht mehr in der Nationalmannschaft, aber über die Stimmung im Team kann er immer noch etwas sagen. Jetzt hat er sich in der "Bild"-Zeitung zu der Rassismus-Debatte nach dem Ausstieg von Mesut Özil aus dem Team geäußert.

Er sagt: Einen kulturellen Riss in der Mannschaft gebe es nicht – aber im Spaß hätten sie sich als "Kanaken" und "Kartoffeln" bezeichnet.

Was hat Lukas Podolski genau gesagt? 

"Deutschland ist ein Multi-Kulti-Land, und wie auf der Straße werden auch in der Nationalmannschaft ein paar lockere Sprüche untereinander gemacht", sagte der Weltmeister. 
"Ausdrücke wie "Kanaken" und "Kartoffeln" fielen auch schon bei der EM 2016. "Jeder von uns weiß dabei, dass es als Flachs gemeint ist."

Podolski bezieht sich auf ein Interview von Fußballnationalspieler Ilkay Gündogan.

Er hatte von Grüppchenbildungen gesprochen und davon, dass sich einige als "Kanaken" bezeichnet hätten (SPIEGEL). Die Spieler sollen sich auf diese Art und Weise über Instagram-Posts lustig gemacht haben (bento). Gündogan sehe das aber nicht als Rassismus:

Das war aber jederzeit immer nur als Spaß zu verstehen und hatte definitiv auch nichts mit Rassismus zu tun!

"Der Spiegel" hatte berichtet, dass durch das Team in Russland ein kultureller Riss gegangen sei, zwischen Spielern mit Migrationshintergrund und jenen ohne ausländische Vorfahren. Podolski, der polnische Wurzeln hat, sagte der Zeitung dazu: 

"Da versuchen Leute von außen nach der unglücklichen WM Dinge hereinzubringen, die so einfach nicht richtig sind. (...). Rassismus hat damit nichts zu tun, und den gab es bei uns in all den Jahren nicht, die ich dabei war."


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