Bild: dpa
Was ist passiert?
  • Die Flugbegleiter der Lufthansa wollen am Donnerstag und Freitag erneut streiken. Das kündigte die Flugbegleitergewerkschaft Ufo an.
  • Auch am kommenden Montag, 30. November, wollen die Flugbegleiter die Arbeit niederlegen, falls die Lufthansa "nicht angemessen" reagiere, erklärte Ufo.
  • Am ersten Adventswochenende soll nicht gestreikt werden. Ufo-Chef Nicoley Baublies sagte, es sei noch nicht entschieden, ob auf der Kurz-, Mittel- oder Langstrecke gestreikt werde.
Worum geht es bei den Streiks?

Um die Tarifverhandlungen für die Stewardessen und Stewards bei der Lufthansa. Bereits seit zwei Jahren streiten sich Konzern und Arbeitnehmervertreter um Betriebs- und Übergangsrenten von rund 19.000 Flugbegleitern.

Während die Lufthansa-Beschäftigten für bessere Absicherung im Alter streiken, lagert der Konzern Teile des Geschäfts auf Tochterunternehmen aus und will mit der Billigmarke Eurowings ihre Konkurrenten angreifen.

Auch die Lufthansa-Piloten wehren sich gegen diese Konkurrenz aus dem eigenen Unternehmen und die schlechtere Bezahlung der Kollegen.

Zuletzt hatten die Flugbegleiter eine Woche lang gestreikt, die Lufthansa musste rund 4700 Flüge streichen. Der Versuch der Lufthansa, den Streik vor Gericht verbieten zu lassen, scheiterte.

Was kann ich tun?
Die Lufthansa muss sich kümmern und versuchen, Reisende anders an ihr Ziel zu bringen.
  • Ab zwei Stunden Verspätung muss sich die Airline um Getränke und Essen kümmern, wenn nötig auch um eine Übernachtung.
  • Bahntickets oder Mietwagen sollte man nicht ohne Rücksprache mit der Airline in Anspruch nehmen, wenn man nicht auf den Kosten sitzen bleiben will.
  • Ab fünf Stunden Verspätung kann man sich das Ticket erstatten lassen. Pauschalreisende haben weitergehende Rechte.
Quellen

bento Today abonnieren