Sie liegen alle in einem Umkreis von drei Kilometern.

In London mussten in den vergangenen Tagen vier Schulen geschlossen werden. Der Grund: Eine Spinnenplage

Was ist passiert?

Wie die BBC berichtet, hatten sich die Tiere gleich an mehreren Stellen der Gebäude eingenistet. Die Spinnen mit dem wissenschaftlichen Namen Steatoda nobilis gelten als die gefährlichsten Spinnen Großbritanniens.

Die Schulen liegen alle in einem Umkreis von nur drei Kilometern im Osten Londons. Eine Sprecherin des Bezirks sagte, die Schließungen der Schulen hätten alle nach "Ermessen der jeweiligen Schulleiter" stattgefunden (BBC).

Die Spinnen waren bei einer Routinekontrolle des Umweltamtes des Bezirks entdeckt worden. Man gehe davon aus, dass sie nur außerhalb der Gebäude sind, allerdings empfahl das Amt, die Tiere zu bekämpfen, bevor sie Eier ausbrüten.

Sind die Spinnen gefährlich?

Experten warnen vor übertriebener Panik: Der Biss eines solchen Tiers sei in etwa mit einem Wespenstich vergleichbar. Da die Spinnen manchmal in anderen Ländern mit den gefährlicheren "Schwarzen Witwen" verwechselt wurden, werden sie auch "Falsche Witwen" (false widows) genannt.

Eine "Schwarze Witwe", mit ihr wird die "Steatoda nobilis" oft verwechselt
(Bild: Imago)

Die Spinnen suchen sich oft im Herbst in Häusern und Wohnungen einen warmen Platz zum Überwintern (Natural History Museum).

  • Die Spinnen wurden erstmals in den 1870er Jahren in Südengland beobachtet.
  • Vermutlich kamen sie mit Schiffen voller Bananen von den Kanarischen Inseln und Madeira.
  • Den Tieren soll nun getötet werden – danach werden die Gebäude freigegeben. 

Mit Material von dpa.



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