Bild: Jack Taylor/Getty Images
Bürgermeister Sadiq Khan hatte da eine Idee.

London ist bekannt für seine vielen Straßenkünstlerinnen und Straßenkünstler, die mit Musik, Comedy und Performances Touristen und Einheimische unterhalten. Doch in Großbritannien verliert Bargeld momentan an Bedeutung, immer mehr Menschen bezahlen mit Kreditkarte oder auch kontaktlos per Smartphone. Für das Überleben der Straßenkunst ein Problem – und Londons Bürgermeister Sadiq Khan hat die Lösung: Terminals für kontaktloses Bezahlen. (The Verge)

In Zusammenarbeit mit "Busk In London", einem Zusammenschluss von Kunstschaffenden, sowie dem schwedischen Zahlungsdienstleister iZettle sollen Londoner "street artists" die Terminals nun bekommen, damit sie auch Spenden von Kreditkarte oder Handy erhalten können.

Einige Performer haben das System bereits getestet und haben damit positive Erfahrungen gemacht: "Es hatte erhebliche Auswirkungen auf die Einnahmen", sagte die Musikerin Charlotte Campbell der BBC. Während sie sang habe es mehr Menschen als zuvor gegeben, die spendeten. Und oft, wenn eine Person ihre Karte an das Terminal hielt, folge gleich die nächste.


Gerechtigkeit

Rechtspopulisten verprassen EU-Gelder – und bleiben womöglich auf ihren Ausgaben sitzen
Es geht um Schlemmer-Menüs für 400 Euro.

234 Flaschen Champagner haben die Rechtspopulisten und -extremisten der Fraktion "Europa der Nationen und der Freiheit" (ENF) im Europaparlament als Spesen abgerechnet – und das allein im Jahr 2016. Doch das ist nur ein Teil des Problems: Insgesamt geht es um mehr als 427.000 Euro, welche die Fraktion regelwidrig ausgegeben haben soll. Den Rechtspopulisten, von denen die meisten die EU ablehnen, drohen jetzt möglicherweise finanzielle Konsequenzen.