Vier Fragen, vier Antworten

Stellt euch mal vor: Aufgebrachte Hunde treffen sich zu einer eilig einberufenen Hunde-Konferenz, dann bellen sie eine Runde, bis sie sich auf einen Plan geeinigt haben, dann geht es los, in die große Stadt, Hunderte Bellos gegen den Brexit...

Ungefähr so ist das gerade in London passiert.

Gegen den Brexit gab es dort bereits einige Demos, unermüdlich gingen in den vergangenen Monaten Zehntausende auf die Straßen, um sich für einen Verbleib des Landes in der Europäischen Union stark zu machen. 

Am Sonntag war alles ein bisschen anders. Da demonstrierten in London zwar auch Menschen. Aber auch Hunde!

Was ist passiert?

Hunderte Hundehalterinnen und -halter zogen mit ihren Tieren los, um sich unter dem Motto "Wooferendum" gegen den Brexit auszusprechen. Das Wort soll an "Referendum" erinnern, also Abstimmung. 

Genau die forderten die Leute mit Hund: eine Volksabstimmung über das finale Abkommen zum EU-Austritt. 

Ist jetzt ganz sicher, dass Großbritannien die EU verlassen wird?

Voraussichtlich wird das am 29. März 2019 passieren. Doch die Brexit-Verhandlungen stecken derzeit in einer Sackgasse. 

Sollte kein Abkommen rechtzeitig zustande kommen, droht ein ungeregelter Austritt mit drastischen Folgen für die Wirtschaft und Chaos in vielen Lebensbereichen. Brüssel drängt auf Fortschritte zum nächsten EU-Gipfel Mitte Oktober. 

Was war am Wochendende auf den Londoner Straßen los?

Diese Bilder zeigen es:

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Viele Herrchen und Frauchen hatten ihren Tieren EU-Fahnen auf den Rücken gebunden oder blaue Hundecapes mit gelben Sternchen umgelegt. Capes mit Sternchen!

Mit Plakaten wie "Brexshit" oder "Brexit is bollocks" ("Brexit ist Mist") zogen sie vom noblem St.-James-Viertel über den Trafalgar Square zum Parlament. 

Ist das Ironie?

Zumindest soll der Protest humorvoll sein. Die Veranstalter der Wuff-Demo sagen, sie wollten so zu den Menschen durchdringen, die beim trockenen Thema EU-Austritt längst abgeschaltet haben.

"Manchmal ist es besser, wenn man eine Botschaft mit ein bisschen Humor rüberbringt, als allzu moralisierend und ernst zu sein", sagte Teilnehmerin Kim Milward. Mit Hund Woody war sie extra aus Northampton angereist. 

Und weil die Bilder der demonstrierenden Hunde so herzerwärmend sind, haben viele sie gleich auf Instagram geteilt. Guckt euch das an:

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Mit Material von dpa


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