Zwei Fragen, zwei Antworten

Der LKA-Mitarbeiter, der im Rahmen einer Pegida-Demonstration ein ZDF-Kamerateam angegangen ist, hat offenbar Zugriff auf sensible Ermittlungsdaten. Wie der MDR berichtet, ist Maik G. Buchprüfer für komplexe und schwere Straftaten und habe die Möglichkeit, auf das polizeiliche Erfassungssystem "IVO" zuzugreifen. Der Sender beruft sich auf Ermittlerkreise.

Auf welche Daten konnte Maik G. zugreifen?

Im System "IVO" sind alle Ermittlungsvorgänge und Straftaten aufgelistet. Maik G. habe zudem Zugriff auf das Zentrale Ausländerregister.

Das sächsische Innenministerium verweist auf die laufenden Ermittlungen und konnte dies weder bestätigen, noch dementieren. 

Wie geht es jetzt weiter?

Das LKA prüft offenbar auch, ob Maik G. Kontakte zur rechten Szene hat. G. hatte zusammen mit dem Anführer der rechtsextremen Gruppe Freital die Dreharbeiten des ZDF-Kamerateams gestört. Der Anführer René S. zeigte die Journalisten darauf an und rief bei Facebook auf, es ihm gleich zu tun. 

S. ist kein unbekannter der rechten Szene. Im Kampf gegen die Asylunterkunft in Freital argumentierte er oft mit radikalen Thesen. So regte in internen Chatgruppen an, die Asylbewerber in Freital "zu zermürben und zu provozieren, bis sie Scheiße bauen". 


Today

Die Polizistin, die im Dienst ein Kind gestillt hat, wird befördert
Zwei Fragen, zwei Antworten

Die Polizistin, die in Argentinien ein unterernährtes Baby gestillt hat, wird befördert, wie die New York Times berichtet. Der Minister für Sicherheit der Region Buenos Aires begründete die Entscheidung mit der "spontanen Geste der Liebe."