Bild: dpa/Hermine Poschmann/Mission Lifeline
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Sechs Tage lang musste das Rettungsschiff "Lifeline" im Meer ausharren, jetzt muss der Kapitän rechtliche Konsequenzen fürchten. Er soll in Malta vor Gericht kommen.

Was ist passiert?

Italien und andere EU-Länder wollten dem deutschen Rettungsschiff mit 230 Flüchtlingen und 17 deutschen Besatzungsmitgliedern an Bord keinen sicheren Hafen bieten, schließlich durfte es am Mittwoch in Malta anlaufen.

Was wird dem Kapitän der "Lifeline" vorgeworfen?

Claus-Peter Reisch soll sich Verfehlungen im Zusammenhang mit der Registrierung des Schiffes geleistet haben, teilte der maltesische Rechtsbeistand Neil Falzon der Dresdner Organisation "Mission Lifeline" mit. Reisch soll bereits am Donnerstag befragt worden sein, der Gerichtstermin sei für Montag angesetzt. 

Wie geht es jetzt weiter?

Die Organisation kooperiere mit den Behörden in Malta und gebe alle gewünschten Informationen weiter, so Sprecherin Marie Naass. Erstmal müsse dafür gesorgt werden, dass es der Crew gut geht und sich die Lage entspannt.

Auch die Hilfsorganisation "Sea-Watch" steuert ihre Einsätze von Malta aus. "Sea-Watch"-Mitglied Johannes Bayer sagte nun, man wisse aufgrund des zunehmenden Drucks europäischer Regierungen nicht, ob Malta weiterhin als operative Basis genutzt werden könne.

Mit Material von dpa


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