Bild: dpa/Christoph Schmidt

Schluss mit "Crazy Monkey" & Co.: Der Bundestag hat am Donnerstag ein umfassendes Verbot von Legal Highs verabschiedet ("WAZ"). Durch den Beschluss können künftig ganze Stoffgruppen verboten werden – anstatt nur einzelne Drogen.

Was sind Legal Highs?

Im direkten Wortsinn: legale Rauschmittel. Gemeint sind damit synthetische Substanzen, die nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fallen – aber je nach Mischung trotzdem berauschen können. Im Netz werden Legal Highs frei zum Verkauf angeboten, Onlineshops führen sie zum Beispiel als Badesalz oder Kräutermischung. Die Verpackungen heißen dann "Unicorn Magic Dust" oder "Beach Party" (jugendschutz.net).

In der Europäischen Union waren bis Ende vergangenen Jahres mehr als 560 solcher Stoffe bekannt. Offiziell werden sie neue psychoaktive Stoffe (NPS) genannt (Bundesministerium für Gesundheit). Und auch wenn sie legal wirken, sind sie gefährlich: Nach Angaben der Bundesregierung starben allein im vergangenen Jahr in Deutschland 39 Menschen nach dem Konsum von Legal Highs (SPIEGEL ONLINE).

Wie greift das Verbot?

Bislang wurden NPS "einzelstofflich" in das Betäubungsmittelgesetzes aufgenommen – und konnten dadurch verboten werden. Hersteller konnten so ständig neue Variationen auf den Markt bringen, für die das Verbot noch nicht gilt. Die Drogen sind dann erst mal legal.

Mit dem neuen Verbot ganzer Stoffgruppen soll genau das verhindert werden: Das Herstellen neuer Legal Highs wird schwerer, weil viele Bestandteile nun grundsätzlich illegal sind.

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