Bild: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Es steht in Schulbüchern, man sieht es in Filmen oder bekommt es in Erste-Hilfe-Kursen erklärt: Wenn jemand einen Unfall hat, ruft man als erstes den Notruf an. Doch seit es Social Media gibt, scheinen das einige zu vergessen – und das kann unter Umständen schlimme Folgen haben.

Am Mittwochabend ist ein 18-Jähriger bei einem Autounfall nahe Lauenburg in Schleswig-Holstein gestorben. Der Wagen fing bei einem Frontalzusammenstoß am Mittwochabend Feuer. (Lüneburger Nachrichten) Ein Mann beobachtete den Unfall, um 17.13 Uhr postet er einen Facebook-Beitrag, in dem er auf den Unfall hinweist. Einen Notruf setzt er nicht ab.

Hätte der Mann gerettet werden können?

Um 17.12 Uhr sei ein erster Notruf eines Helfers oder einer Helferin bei der Polizei in Lübeck eingegangen. Dann wurde die Polizei informiert. Eine Minute später erschien dann das Posting des anderen Augenzeugen – mit genauer Ortsmarkierung ab. Er rief aber nicht bei der Feuerwehr oder bei der Polizei an. Auch später nicht. 

Wahrscheinlich hätte er mit seinem Anruf den Mann im Auto nicht retten können. Er hätte es aber auf jeden Fall versuchen müssen.

Was sind die Konsequenzen?

Die Polizei zumindest prüft Ermittlungen gegen den Augenzeugen wegen des Verdachts der unterlassenen Hilfeleistung.


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