Bild: John Locher/AP/dpa
58 Tote, mehr als 500 Menschen im Krankenhaus
Was ist passiert?

Bei einer Schießerei in Las Vegas sind mindestens 59 Menschen getötet worden, mehr als 500 Menschen werden im Krankenhaus behandelt. Das teilte die örtliche Polizei mit (Tagesschau). Der mutmaßliche Schütze ist  tot, die Polizei hatte ihn gestellt. 

Er feuerte vom 32. Stockwerk des Hotels Mandalay Bay Resort aus, an der berühmten Casino-Meile, auf Besucher eines Country Festivals. Seit vergangenen Donnerstag soll er bereits ein Zimmer bewohnt haben, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Auf Videos sind Schüsse zu hören, Menschen fliehen.

Teile des Las Vegas Strip hat die Polizei in der Nacht gesperrt. Sie rief dazu auf, die Gegend um die Casino-Meile zu meiden. Er habe gegen 22 Uhr Ortszeit Schüsse gehört, erzählte ein Konzertbesucher dem Sender NBC. 

"Dann rannte die Band von der Bühne", sagte er. "Alle rannten los, Leute wurden niedergetrampelt." Laut weiteren Augenzeugenberichten fielen Hunderte Schüsse aus automatischen Waffen. Zu diesem Zeitpunkt sollen etwa 30.000 Konzertbesucher auf dem Gelände gewesen sein. (SPIEGEL ONLINE)

Nie zuvor in der Kriminalgeschichte der USA kamen bei einem solchen Verbrechen mehr Menschen ums Leben.

Was ist über den mutmaßlichen Täter bekannt?

Die Polizei stellte den mutmaßlichen Täter Stephen P. im Hotel, er soll sich selbst getötet haben. Nach ersten Angaben soll es sich um einen Einzeltäter handeln. Eine mutmaßliche Komplizin, wohl die Freundin des 64-Jährigen, wurde später festgenommen. Sie soll aber unschuldig sein.

Der mutmaßliche Schütze stammt aus der Nähe von Las Vegas. In seiner Wohnung hatte er offenbar mehrere Waffen gehortet. Sein Motiv ist unklar. (SPIEGEL ONLINE)

Der IS reklamierte die Tat einige Stunde später für sich, behauptete, der Attentäter sei zum Islam übergetreten. Die Polizei schließt einen extremistischen Hintergrund aber aus, nach ersten Erkenntnissen soll er keinen Kontakt zu einer terroristischen Vereinigung haben. 


Hier äußert sich der Bruder des mutmaßlichen Täters:

Wie hat Trump auf das Attentat reagiert?

Er verurteilte es als ein Akt des Bösen und ordnete Trauerbeflaggung an. 

Das Land sei vereint in "Traurigkeit, Schock und Trauer".
Donald Trump

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