Bild: dpa/Unsplash Montage: bento
Nur 900 Millionen? Es bricht einem das Herz!

900 Millionen Dollar. So viel Geld zu haben, ist sicherlich ganz nett. Gleichzeitig ist es aber auch ein bisschen ärgerlich. Denn mit 900 Millionen ist man nur Millionär – nicht aber Milliardär. Und wenn man ehrlich ist, klingt "Milliardär" schon ein bisschen cooler.

In dieser misslichen Lage befindet sich aktuell Kylie Jenner. Die 20-Jährige ist die jüngste Tochter des Kardashian-Jenner-Clans und dank Familienvermögen, eigener Kosmetiklinie und anderen Geschäftsideen sehr vermögend. Das amerikanische Wirtschaftsmagazin schätzt ihr Vermögen auf besagte 900 Millionen, fast eine Milliarde Dollar. (bento)

Doch auch der erfolgreichste Mensch braucht manchmal Hilfe. Und Hilfe für Kylie kommt nun – woher auch sonst? – aus dem Internet.

Denn dort war jemand vom Schicksal der Beinahe-Milliardärin so gerührt, dass er kurzerhand eine Crowdfunding-Kampagne startete.

Hinter der Aktion steckt Josh Ostrovsky, Inhaber des Instagram Accounts "thefatjewish". Dort postete er auch den Spendenaufruf:

"Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der Kylie Jenner keine Milliarde Dollar hat", schreibt er darunter.

Bitte sagt es weiter – das hier ist extrem wichtig.
Spendenaufruf

Das kann nur ein Scherz sein, denkt man sich da. Und das ist es vermutlich auch.

Aber was kein Scherz ist: Menschen spenden tatsächlich für die Kampagne. So sind schon über 2.000 Dollar zusammengekommen.

Zur Milliarde fehlt also zwar schon noch ein gutes Stück. Menschen auf Twitter zeigen sich dennoch einigermaßen verstört über die Spenden für die Multimillionärin Jenner.

Tja – am Ende des Tages ist es aber natürlich immer noch ein freies Land

Und vielleicht schafft es Kylie es mit dem gespendeten Geld ja, Marc Zuckerberg als jüngsten Milliardär aller Zeiten zu überrunden. Dann hätte man auf dem Posten immerhin jemanden, der statt Millionen privater Daten von Internetnutzern lediglich ein bisschen Geld von ein paar Scherzvögeln im Internet abgezogen hat.


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In Frankreich wird man während des WM-Finales kein Essen bestellen können
Lieferdienst-Fahrer kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen. 4 Fragen, 4 Antworten.

Frankreich hat am Sonntagabend die Chance, Weltmeister zu werden. Dementsprechend viele Franzosen werden sich deshalb vor den Fernsehbildschirmen versammeln, um ihrer Nationalmannschaft dabei zuzusehen, wie sie um den Titel kämpft.

Was sie dabei nicht tun können werden: Essen bestellen. Denn die Kuriere von Deliveroo, Foodora und anderen Lieferdiensten haben angekündigt, während des WM-Finales zu streiken. (Politico)