Bild: Bram Janssen/AP/dpa
Die vier wichtigsten Zitate

In einem gemeinsamen Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel, bieten die Städte Bonn, Köln und Düsseldorf der Bundesregierung an, mehr Flüchtlinge aufzunehmen. Außerdem fordern sie, Seenotrettung im Mittelmeer aus "humanitären Gründen" wieder zu ermöglichen.

Wer steht hinter dem Angebot an die Bundesregierung?

Henriette Reker, die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, und Thomas Geisel und Ashok Sridharan, die Oberbürgermeister der Städte Düsseldorf und Bonn. Sie betonen im gemeinsamen Schreiben, ein "Signal für Humanität, für das Recht auf Asyl und für die Integration Geflüchteter" setzen zu wollen. Sie stimmen damit überein, "dass es eine europäische Lösung für die Aufnahme, die Asylverfahren sowie die Integration oder die Rückführung von Geflüchteten geben muss."

Warum bieten die Städte ihre Hilfe an?

Die Städte "können und wollen in Not geratene Flüchtlinge aufnehmen – genauso wie andere Städte und Kommunen in Deutschland es bereits angeboten haben". So wollen sich die Städte gegen die "vermeintlich herrschende" Stimmung stellen, dass "Zäune und Mauern statt eines gerechten europäischen Verteilsystems die Not der Geflüchteten lösen können".


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