Bild: imago/blickwinkel
Zwei Fragen und zwei Antworten

Stell dir vor, du bist in einem Freizeitpark (zum Beispiel in Unterfranken in Kitzingen), der gerade eine Halloween-Welt aufgebaut hat. Du gehst durch die gruselige Halloween-Deko und siehst plötzlich auf einem der Grabsteine einen Namen, den du kennst. Den deines eigenen Großvaters. Und selbst die Geburts- und Sterbedaten stimmen! Das ist einem Mädchen im Freizeit-Land Geiselwind passiert – und der Betreiber des Freizeitparks muss sich jetzt vor Gericht verantworten. 

Freizeit-Land Geiselwind

(Bild: Karl-Josef Hildenbrand / dpa)

Was ist in dem Freizeitpark passiert?

Der 34-jährige Freizeitpark-Betreiber hat offenbar echte Grabsteine für seine Halloween-Deko benutzt und muss sich deshalb jetzt wegen Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener vor dem Amtsgericht Kitzingen verantworten.

Der Mann hatte vor dem sogenannten Horrorhaus des Parkes mindestens acht echte Grabsteine mit originaler Inschrift aufgestellt. Die Enkelin eines Toten entdeckte bei einem Ausflug 2017 zufällig den Grabstein ihres 1996 verstorbenen Großvaters - und brachte so die Ermittlungen ins Rollen. Ihre Großmutter stellte schließlich Strafantrag.

Was sagt der Freizeitpark-Betreiber dazu?

Der Betreiber entschuldigte sich bei der Familie. "Mir tut das natürlich sehr leid. Ich wollte niemandem wehtun", sagte er vor Gericht.

Der Prozess wurde am Dienstag unerwartet nicht mit einem Urteil abgeschlossen. 

Er soll nun am 12. Oktober mit der Befragung des Steinmetzes und der Mutter des Mädchens fortgesetzt werden. 

 

Mit Material von dpa


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