Bild: Bernd Thissen/ dpa
Weil sie "ungültig" sind

Die Supermärkte sind voll von glutenfreien Produkten. Nicht nur Menschen mit Unverträglichkeiten schlagen da zu, irgendwie gilt glutenfreies Essen als gesund und angesagt. 

Der Kirche aber kommt es darauf nicht an. Hostien müssen Gluten enthalten, zumindest ein bisschen. Denn sonst sind sie "ungültig" für die Eucharistie – also das Abendmahl in der christlichen Kirche. Das hat der Vatikan in einem am Samstag bekannt gemachten Schreiben an die Bischöfe in aller Welt klargestellt. Mehrere Nachrichtenagenturen berichten darüber. 

In der römisch-katholischen Kirche werden Hostien aus ungesäuertem Weizenbrot hergestellt, auch Jesus soll beim letzten Abendmahl Weizen- oder Gerstenbrot verwendet haben. 

Und was machen Zöliakie-Kranke, also die mit einer Gluten-Unverträglichkeit?

Die könnten ja immer noch Wein trinken, schlägt der Vatikan vor. In manchen Kirchen gab es bereits glutenfreie Alternativen, aber die sind nun eben "ungültig". (Salzburger Nachrichten/ Welt Online/ Guardian)

Im Übrigen - gegen gentechnisch veränderte Hostien hat der Vatikan nichts einzuwenden:

"Die Kongregation (Ordensgemeinschaft) hat entschieden, dass eucharistische Materie, die mit genetisch veränderten Organismen zubereitet wurde, als gültige Materie angesehen werden kann."

Today

G20: Vier Erkenntnisse zur Abschlusserklärung des Gipfels

Der G20-Gipfel in Hamburg geht zu Ende. Die Staats- und Regierungschefs fliegen nach Hause, in der Stadt gibt es immer noch friedliche Demos, aber auch kleinere Ausschreitungen. 

Was aber haben die Gipfelteilnehmer eigentlich beschlossen? Die Abschlusserklärung ist fertig, sie liegt mehreren Medien vor.

Was bislang bekannt ist und welche Erkenntnisse wir daraus ziehen können: