Bild: NDR: Schleswig-Holstein Magazin
Zwei Fragen, zwei Antworten

Kiel hat ein Problem mit Hundekot. Viele Herrchen und Frauchen der Vierbeiner lassen ihn einfach rumliegen. Doch nun sagt  Kiel den Verschmutzungen den Kampf an. Wie der NDR berichtet, hat die Stadt nun ein Pilotprojekt gestartet, um für mehr Sauberkeit zu sorgen. Ein Saugmobil soll die Gehwege und Straßen säubern.

Dabei handelt es sich um einen umgebauten E-Kleinwagen, der mit einem Saugrohr und einem extra Tank ausgestattet ist.

Warum ist das nötig?

Nach eigenen Schätzungen haben die Mitarbeiter der Stadtreinigung Kiel im letzten Jahr mehrere Hundert Tonnen Hundekot von den Straßen entfernt. Das Saugmobil sei aber nur ein Teil einer Kampagne für eine sauberere Stadt, sagte Michael Müller, Leiter der Abteilung Straßenreinigung des Abfallwirtschaftsbetriebs Kiel (ABK) dem NDR: "Das ist ein Baustein in dem Vorhaben, das wir seit einiger Zeit fahren: eine saubere Stadt Kiel zu bekommen."

Wie geht es jetzt weiter?

Das Saugmobil wird als Pilotprojekt erst einmal zwei Jahre lang in den Stadtteilen getestet, die ein großes Problem mit Verschmutzung haben. Abgeguckt haben sich die Kieler das Projekt aus Berlin und Bremen, wo ähnliche Wagen schon im Einsatz sind. "Dort hört man nur positive Rückmeldungen", so Müller. 

Besonders freue ihn, dass das Mobil den Mitarbeitern des ABK die Arbeit erleichtere: Das neue System führt dazu, dass meine Mitarbeiter selbst weniger aufsammeln müssen. Das finde ich eine tolle Sache."

Die Kosten für die Anschaffung und Betriebskosten des E-Mobils lägen bei ungefähr 35.000 Euro. Das ist den Kielern eine saubere Stadt sicherlich wert.


Gerechtigkeit

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