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Wie es jetzt weitergeht

Wer seine Ernährung vor allem mit bestimmten Tütensuppen, Eis am Stiel oder Eistee bestreitet, hat bei Kaufland in diesen Tagen ein Problem. Denn die Supermarktkette hat rund 480 Produkte des Unilever-Konzerns aus den Regalen genommen. Betroffen sind unter anderem Marken wie Knorr, Langnese, Lipton oder Axe. Hintergrund ist ein Streit um die Preise.

Was ist passiert?

In einer Mitteilung von Kaufland heißt es, Unilever habe die Lieferpreise "kurzfristig" und "drastisch" erhöht. Man werde das nicht akzeptieren und die Produkte deshalb vorerst nicht mehr verkaufen. Auch in Tschechien, der Slowakei, Polen, Rumänien und Bulgarien gebe es einen Bestellstopp für einige Unilever-Produkte. Unilever wollte sich nicht näher zu dem Fall äußern. "Gespräche mit unseren Handelspartnern sind vertraulich", sagte ein Sprecher.

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Der britisch-niederländische Konzern ist mit seinen zahlreichen Marken einer der größten Hersteller von Verbrauchsgütern der Welt. Auch Kaufland gehört zu einem größeren Konzern, das Unternehmen ist Teil der Schwarz-Gruppe, zu der unter anderem auch Lidl zählt.

Wie werden die Produkte jetzt ersetzt?

Nach Informationen der Lebensmittelzeitung wurden die Kaufland-Filialen bereits am Wochenende über die sogenannte Auslistung der Unilver-Produkte informiert. Demnach sollen die freien Flächen in den Regalen vorerst vor allem mit Kaufland-Eigenmarken wie K-Classic gefüllt werden.

Mit Material von dpa


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