In der kalifornischen Stadt San Bernardino hat es eine Schießerei mit vielen Toten gegeben.

Die Polizei bestätigte auf einer Pressekonferenz, dass mindestens 14 Menschen starben und mindestens 17 weitere verletzt wurden.

Drei Amokläufer sollen in schwarzen Masken eine Betriebsfeier des Gesundheitsamtes in der Stadt nahe Los Angeles überfallen haben. Laut Polizeiangaben handelt es sich bei den Verdächtigen um einen 28-jährigen Mitarbeiter des Amtes. Eine Mittäterin soll seine Frau sein. Die Polizei tötete die beiden in einer Schießerei, ein weiterer Verdächtiger wurde festgenommen. (Los Angeles Times)


(Bild: Reuters / Mario Anzuoni)

Derzeit sei noch unklar, ob es sich um einen Terroranschlag gehandelt habe. Die Täter hätten keine Geiseln genommen. Ihr Motiv sei noch unklar.

Der Chef der örtlichen Polizei sagte: "They came prepared to do what they did as if they were on a mission." (New York Times)

(Bild: Reuters / Mario Anzuoni)

San Bernardino liegt knapp hundert Kilometer östlich von Los Angeles und hat rund 200.000 Einwohner. Die Schießerei soll sich laut der Los Angeles Times im Inland Regional Center ereignet haben.

Das Zentrum bietet der Zeitung zufolge Hilfe für behinderte und bedürftige Menschen. Auf ihrer Facebookseite schreibt die Organisation, dass in dem Gebäude rund 670 Menschen arbeiten.

Erklärung des Bürgermeisters zu der Schießerei
Obama fordert erneut schärfere Waffengesetze

In den USA gibt es immer wieder tödliche Schießereien. Vergangene Woche hatte ein Mann in einer Abtreibungsklinik im Bundesstaat Colorado drei Menschen getötet. (SPIEGEL ONLINE)

Kritiker machen für solche Vorfälle vor allem die laxen Waffengesetze verantwortlich. Direkt nach der Schießerei hat sich Präsident Barack Obama erneut für eine genauere Überprüfung der potenziellen Waffenkäufer ausgesprochen.

Bild: Reuters / Larry Downing
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It doesn't happen with the same frequency in other countries.
Barack Obama nach der Schießerei in San Bernardino

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