Wenn das mal kein Happy End ist.

Auch wenn er vier Beine und eine feuchte Nase hat: Für manche Menschen ist ein Hund ein echtes Familienmitglied. 

So auch bei den Yeagers, einer vierköpfigen Familie aus Kalifornien. Sie teilen ihr Zuhause mit Max, einem einjährigen Husky.

Doch dieses Zuhause ist in Paradise, der Stadt, die fast völlig durch die verheerenden Waldbrände in Kalifornien zerstört wurde. Und für kurze Zeit dachten die Yeagers, dass sie im Feuer nicht nur ihr Haus, sondern auch Familienhund Max verloren hätten.

Denn als klar wird, dass ihr Haus evakuiert wurden muss, hat Mutter Michel nur noch wenige Minuten Zeit im Haus, wie sie "The Dodo" erzählt. "Ich sah die Asche am Himmel und wusste, dass ich meine Mädchen da rausholen musste." Auch nach Max schaut sie. Doch der ist im großen Garten nirgendwo zu finden. Michel und ihre Töchter fahren – ohne Max.

Mit diesem Post suchten sie nach Max:

If anyone sees this little guy around please let me know. His name Max he does have a collar on him with his name, my name and my cell number 🙏 he's very friendly. Thank you and stay strong..

Posted by Michel Yeager on Friday, November 9, 2018

Zwei Tage später erfährt die Familie, dass ihr Haus vollständig abgebrannt ist. Sie müssen annehmen, dass es auch Max erwischt hat.

Doch dann sieht Michels Mann auf Facebook einen Nachrichtenbeitrag, in dem auch ein traurig dreinblickender, gelb-brauner Hund zu sehen ist. Zuerst denkt er sich nichts dabei – doch dann hört er, dass der Name des Hundes Max ist. Und dass er ganz in der Nähe von ihrem Zuhause gefunden wurde.

Obwohl dieser Hund dem schwarz-weißen Max überhaupt nicht ähnlich sieht, ruft Michel beim Nachrichtensender an – einen Versuch ist es schließlich wert. Und als ihr die Person am Telefon dann das Halsband des Hundes beschreibt, schöpft sie Hoffnung: Der Hund aus dem Video könnte tatsächlich Max sein!

So sieht sein Halsband aus:

Sobald es geht, besucht die Familie den Hund. Er ist in schlechtem Zustand, hat Verbrennungen, Wunden, sein Fell ist versengt. Doch sobald er die Yeagers sieht, freut er sich wie verrückt. Und spätestens jetzt ist sich die Familie sicher: Sie haben ihren Max zurück.

So sieht der lädierte Hund jetzt aus:

Sein prächtiges Husky-Fell muss zwar erst wieder nachwachsen. Die Prognose ist für ihn aber günstig: Er muss zwar noch eine Weile in der Tierklinik bleiben, wird nach Meinung der Ärzte aber wieder vollständig gesund.


Today

Dieses Lehrbuch soll Mädchen aufklären – und erwähnt die Klitoris nicht
"Normale" Mädchen empfinden schließlich keine sexuelle Lust.

Sex ist nur zur Fortpflanzung da. Masturbation macht süchtig. Frauen wollen Liebe, Männer wollen Sex.

Solche Vorstellungen von Sex zu überwinden, hat Jahrhunderte gedauert. In der Schweiz möchte eine Stiftung jetzt dafür sorgen, dass sie zurückkommen – indem sie Schulen lustfeindliche Aufklärungsbücher für Kinder anbietet.

"Zukunft CH" ist eine christlich-konservativ geprägte, gemeinnützige Stiftung, die nach eigenen Angaben "besorgt um die Zukunft der Schweiz" ist. Eine ihrer Sorgen scheint zu sein, dass nachwachsende Generationen zu viel Spaß an Sex haben, und darüber wichtigere Dinge (zum Beispiel weitere Schweizerinnen und Schweizer zu zeugen oder die Wirtschaft auf Vordermann zu bringen) vergessen. 

4000 Werbe-Aussendungen an Schulen hat die Stiftung herausgeschickt für ihr neues Lehrbuch. "Powergirls und starke Kerle" heißt es. Und vor allem die Powergirls haben in diesen Lehrmaterialien nicht so viel zu lachen. (Tagesanzeiger)

Auf der Website der Stiftung ist zu lesen, welches Bild von weiblicher Sexualität in den Büchern vermitteln wird. 

Dort stehen Sätze wie:

  • "Mädchen 'ticken' beziehungsorientiert": Aufklärungsbücher sollten sich den Fokus deshalb auf die "liebevolle Beziehung zwischen Mann und Frau" legen, und nicht auf "Stellungen oder Verhütung".
  • "Mädchen möchten sich als schön und 'begehrenswert' erleben".
  • "Mädchen werden durch explizit sexuelle Bilder abgeschreckt": Auf "gesunde" Mädchen hätten solche Bilder eine abschreckende Wirkung.

Letzteres ist dann wohl auch der Grund dafür, dass bei den anatomischen Zeichnungen ein Punkt ausgelassen wird:

In dem Aufklärungsbuch für Mädchen kommt die Klitoris, das weibliche Lustorgan, überhaupt nicht vor.

Eine Grafik zeigt zwar Uterus, Vagina und Schamlippen – die Klitoris wird jedoch mit keinem Wort erwähnt.