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Zwei Fragen und Antworten zum Tesla-Konkurrenten.

Der russische Waffenhersteller Kalashnikov hat am Donnerstag in Moskau den Prototyp eines Elektroautos vorgestellt. Wie die BBC berichtet, sei das Auto an die russischen Fließheckmodelle der 1970er Jahre angelehnt. Laut Hersteller sei es ein revolutionäres "Superauto."

Was soll das Auto können?

Laut Hersteller sind im neuen E-Auto einige "komplexe Systeme" verbaut, die es ermöglichen, das Auto auf eine Stufe mit globalen Produzenten von elektrischen Autos wie Tesla zu stellen. Genauere Angaben wurden dazu noch nicht gemacht, allerdings soll es laut dem Unternehmen

  • ... bei Tests schneller gewesen sein als die Autos der Konkurrenz.
  • ... möglich sein, mit einer Ladung über 350 Kilometer zu fahren.
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Warum produziert Kalashnikov plötzlich Autos?

Der Waffenhersteller versucht schon länger sich ein zweites Standbein neben dem Geschäft mit den Schusswaffen aufzubauen. Laut BBC hat das Unternehmen bereits eine Modelinie auf den Markt gebracht, ebenso wie Handyhüllen und anderen persönliche Accessoires.

Die Entscheidung jetzt Elektroautos im Retro-Look zu bauen, sorgte bei russischen Internet-Userinnen und Usern für gemischte Gefühle. Die Panzer seien ja toll, die Firma solle aber lieber keine Autos bauen, schrieb einer. (The Guardian)

Eigentlich ist die russische Waffenschmiede vor allem durch ihr Sturmgewehr AK-47 bekannt. Das Gewehr wird schon seit 1947 produziert und gilt bis heute als die am häufigsten verkaufte Waffe der Welt.


Gerechtigkeit

Einsatz gegen Fernsehteam: Dresdner Polizei entschuldigt sich beim ZDF
Drei Fragen, drei Antworten.

Was ist passiert?

Die Polizei hat sich nach Angaben des ZDF beim TV-Sender für das Vorgehen der Beamten gegen ein TV-Team entschuldigt. Das teilte das ZDF mit. Demnach soll der Dresdner Polizeipräsident eingeräumt haben, das Team von "Frontal 21" "viel zu lange" festgehalten zu haben.

Von der Polizei gibt es bisher keine Äußerung zu dem Treffen. Laut ZDF habe die Polizei angekündigt, den Vorgang gründlich zu untersuchen und die bisherige Darstellung zu korrigieren. Das ZDF begrüßte die Entschuldigung.