Am Ende musste Mama kommen.

Man kennt es: drei, vier, fünf, sechs Drinks – und dann noch irgendwie nach Hause kommen. Wie glücklich man ist, wenn man am Ende vor der eigenen Tür steht und weiß, das Bett ist jetzt ganz nah. Und das Klo auch. In Kaiserslautern ist ein Partyabend am Samstag eigentlich sehr ähnlich geendet. Eigentlich. 

Was ist passiert?

Ein Typ hat es nach dem Feiern zwar in ein Haus geschafft – doch das war leider nicht sein eigenes. Drinnen ging er auch nicht ins Bad oder Bett. Nein, die Party ging noch mal richtig los.

Der 20-Jährige hatte sich offenbar verirrt. Er war in ein fremdes Mehrfamilienhaus gegangen und hatte sich dort, im Hausflur, vollständig ausgezogen. Seine Klamotten verteilte er um sich herum. Als die Polizei eintraf, die offenbar jemand gerufen hatte, der den jungen Mann durch den Tür-Spion bei seiner Ausziehaktion beobachtet hatte, floh der Betrunkene ins oberste Stockwerk.

Die Polizei wollte den Mann gerne wieder anziehen. Das aber wollte dieser gar nicht so gerne. Er habe sich geweigert, nach unten zu kommen und das Haus zu verlassen, teilte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Westpfalz mit. Außerdem sei er alkoholisiert gewesen. Klar. 

Die Beamten hätten den Mann fesseln und auf die Wache bringen müssen. Dort habe ihn seine Mutter abgeholt. Ein würdiges Ende dieser Nacht.

Mit Material von dpa


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