Bild: Kay Nietfeld/ dpa
Was ist passiert?

Die Vereinten Nationen haben untersucht, wie groß das Problem der Jugendarbeitslosigkeit wirklich ist. Und das Ergebnis ist alarmierend. Weltweit sind mehr als 70 Millionen Menschen zwischen 15 und 24 Jahren arbeitslos. Das entspricht rund 13 Prozent aller Jugendlichen. (Deutsche Welle)

Die Details:
  • Die Zahlen schwanken kaum, wenn man sich die vergangenen zehn Jahre anschaut. Die Quote liegt immer zwischen etwa 12 und 14 Prozent.
  • Am höchsten ist die Quote in arabischen Ländern mit 30 Prozent.
  • Bis 2030 werden 25,6 Millionen Menschen im Alter von 15 bis 29 auf der Suche nach Arbeit sein, größtenteils in Afrika.
Was sind die Folgen?

Neben Perspektivlosigkeit, Unzufriedenheit und Armut sieht die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) aber auch Chancen. Viele Betroffene suchten im Ausland nach neuen Möglichkeiten und Jobs – und wenn sie die finden, können auch die Aufnahmeländer davon profitieren. 

Laut ILO könnten Migranten bei der Finanzierung der Sozialsysteme und Verbesserung der Produktivität in den Aufnahmeländern helfen. Vor allem Menschen mit höherer Bildung wollten eher weg als Ungebildetere. Für die Herkunftsländer ein Problem, wenn Talente fehlen.

Wie sieht es in Europa aus?

Vor allem südeuropäische Länder haben mit Jugendarbeitslosigkeit zu kämpfen – Griechenland, Spanien und Italien. Zwar sinkt die absolute Zahl seit der Finanzkrise 2013. 

Aber: Im September suchten immer noch 3,7 Millionen junge Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren einen Job.


Art

Was du tun kannst, wenn dein Alltag dich ankotzt

Jeden Morgen zwei Tassen Kaffee, der immer gleiche Weg zur Arbeit, zur Uni, in die Kantine, zum Imbiss in der Mittagspause, Smalltalk mit den Kollegen, ein Drink in der Stammkneipe, abends wieder nach Hause. Auf immer gleichen Wegen kann man leicht verloren gehen.

In einen Alltagstrott verfällt man schnell. Wieder herauszufinden dauert dann meist leider länger.